Building the European Data Economy – Initiative Freier Datenfluss

Im Rahmen ihrer Initiative „Free Flow of Data" alsTeil der Digital Single Market Initiative prüft die EU-Kommission noch bestehende Hindernisse für den freien Datenfluss innerhalb der EU und potenzielle Beschränkungen für eine effiziente grenz- und sektorüberschreitende Datennutzung und -wiederverwendung. . Ziel der Kommission ist es, eine funktionierende Datenwirtschaft zu errichten.

Im Oktober 2016 organisierte die Europäische Kommission (Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (kurz DG Connect)) einen High-level Workshop im Hinblick darauf, Erfahrungen von Akteuren aus verschiedenen Wirtschaftssektoren zu sammeln sowie vertiefte Erkenntnisse über entstehende Geschäftsmodelle sowie Herausforderungen und Chancen von datengetriebenen Innovationen zu gewinnen

Ein Konsortium aus Deloitte Belgien, WIK-Consult und Open Evidence sowie OpenForum Europe und Timelex fasste auf einem High-Level Workshop mit Interessenvertretern erste Ergebnisse einer Studie zu Fragen des Dateneigentums, der Interoperabilität, der Daten(wieder)verwendung und des Datenzugangs sowie der Haftung zusammen.

Das Konsortium hat einen zusammenfassenden Bericht der High-Level Konferenz „Building a Data Economy" vom 17. Oktober in Brüssel verfasst, der hier heruntergeladen werden kann.

Kommissar Oettinger, Kommissar für EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft erklärte in seiner Rede, Daten seien zu einem Gut mit immensem sozio-ökonomischen Wert geworden; aber um den vollen Nutzen aus neuen Technologien und Dienstleistungen zu ziehen sei ein freier Datenfluss über Ländergrenzen und Sektorengrenzen hinweg notwendig.

Die Europäische Kommission kündigte an, dass im Rahmen eines breiten Beratungsprozesses mit allen Interessenvertretern weitere Optionen zur Meinungsäußerung vorgesehen sind, wie etwa ein öffentliches Konsultationsverfahren, das in den nächsten Monaten durchgeführt werden wird.