Energie

Die Liberalisierung der Energiemärkte in der vergangenen Dekade, die Einführung von Anreizregulierungsregimen in Europa, der zunehmende Einfluss der Europäischen Legislative sowie das Ziel der Vereinheitlichung des Binnenmarktes und nicht zuletzt die zumindest gesellschaftsrechtliche Entflechtung der einzelnen energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsstufen stellen nationale Regierungen und Regulierungsinstitutionen, aber auch die Marktakteure vor neue An- und Herausforderungen. Gleichzeitig verändert sich aufgrund klimapolitischer Zielsetzungen die Erzeugungsstruktur deutlich; neben dem Ausbau von fluktuierend einspeisenden Kraftwerkskapazitäten abseits der Verbrauchszentren (Offshore-Windenergie) erfolgt ein zunehmender Anteil der Energieerzeugung dezentral (Erneuerbare Energie, Mikro-KWK etc.). Dies verlangt eine Veränderung in Struktur, Steuerung und Technologie der Energienetze sowie eine fortlaufende Überprüfung des energiepolitischen Rahmens.

Die Energieforschung am WIK greift diese Entwicklungen in einem jährlichen Forschungsprogramm auf und trägt mit akademischen und praxisnahen Veröffentlichungen und Vorträgen zur internationalen Diskussion und Weiterentwicklung der Regulierungspolitik bei.

Aufbauend auf akademischer Forschung und ihrer Methoden bieten wir objektive, unabhängige und hochwertige Beratungsleistungen an. Unser internationales Partnernetzwerk ermöglicht es uns dabei, die Entwicklungen und Erfahrungen anderer Länder einzubeziehen.

Dr. Christian Growitsch
Abteilungsleiter

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