Meldung

01.10.1990

Nr. 58: Postal Newspaper Delivery and Diversity of Opinions

Ulrich Stumpf

Postal Newspaper Delivery and Diversity of Opinions
Nr. 58 / Oktober 1990

Zusammenfassung

Die Kreuzsubventionierung des Postzeitungsdienstes wird vielfach als unverzichtbar zur Erhaltung von Pressefreiheit und Meinungsvielfalt angesehen. Eines der vorgebrachten Argumente lautet, daß ohne einen subventionierten Postzeitungsdienst die Großverlage in die Zustellung vertikal integrieren, die Wettbewerbsnachteile der kleineren Verlage sich erhöhen und die Meinungsvielfalt sich vermindern würde. Die Analyse zeigt, daß dieses Argument für den Bereich der Zeitschriften (und Wochenzeitungen) unzutreffend ist. Lediglich in Bezug auf Tageszeitungen (mit Ausnahme der Straßenverkaufszeitungen) hat dieses Argument eine gewisse Gültigkeit. Die Förderung von Meinungsvielfalt auf lokalen/regionalen Tageszeitungsmärkten würde in erster Linie allerdings eine postalische Frühzustellung erfordern.

Nur in englischer Sprache erhältlich.