Meldung

28.11.2013

Der dynamische Investitionswettbewerb als Leitbild der künftigen Entwicklung des Telekommunikationsmarktes

Die für den BREKO erstellte Studie stellt heraus, dass der Wettbewerb der Treiber von Investitionen im TK-Markt ist. Nur bei einem wettbewerblichen Marktmodell kann auch in Zukunft ein leistungsstarker TK-Sektor in Deutschland und in Europa erwartet werden. Es sind außerdem weder ausschließlich noch primär die Investitionen der Incumbents, die die Entwicklung treiben, sondern die Investitionen der Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund müssen Politik und Regulierung eine TK- und Regulierungspolitik betreiben, die mindestens neutral hinsichtlich der Investitionstätigkeit von Incumbents und ihren Festnetzwettbewerbern ist. Eine asymmetrische Fokussierung von Maßnahmen zugunsten von Incumbents, wie sie derzeit die EU Kommission verfolgt, verzerrt nicht nur den Wettbewerb, sondern ist auch kontraproduktiv hinsichtlich der Realisierung ihrer eigenen Breitbandziele.

Gleichwohl erfordert die Ökonomie von NGA-Netzen ein neues Leitbild für den Wettbewerb. In dieser Studie wird abgeleitet, dass dies das Leitbild des dynamischen Investitionswettbewerbs sein muss. Weiterhin wird gezeigt, welchen erheblichen Beitrag ein dynamischer Investitionswettbewerb in Deutschland zur Versorgung mit NGA zu leisten imstande ist. Dynamischer Investitionswettbewerb stellt sich jedoch nicht von selbst ein. Es braucht dazu geeigneter ordnungspolitischer Rahmenbedingungen. Auch diese werden im Rahmen dieser Studie abgeleitet.

Die Studie steht zum Download zur Verfügung (siehe unten).

Siehe auch NET 1-2/14

Siehe auch WIK Pressemitteilung

Siehe auch Pressemitteilungen des BREKO

vom 10.02.2014 und

vom 28.11.2013.