Meldung

17.12.2021

Kurzstudie: Chancen und Abhängigkeiten von KMU in der Plattformökonomie

Im Mittelpunkt dieser Kurzstudie stehen B2B-Plattformen und die Frage nach ihren Strategien, Potenzialen und Erfolgsfaktoren auf der einen Seite sowie den Hindernissen und Abhängigkeiten auf der anderen Seite. Mit der zunehmenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche und Sektoren der Wirtschaft verändern sich auch die Geschäftsmodelle der Unternehmen. Dies gilt für Großkonzerne ebenso wie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es lässt sich in den vergangenen Jahren eine hohe Dynamik von Geschäftsmodellen verzeichnen, die auf digitalen Technologien basieren. Während der B2C-Bereich als weitestgehend gesättigt und die Marktposition der entsprechenden Plattformunternehmen als gefestigt gilt, gibt es aktuell keine vergleichbaren Player im B2B-Bereich.

Ziel dieser Kurzstudie ist es, mit der Hilfe von Fallbeispielen die erfolgskritischen Aspekte für ein Engagement von KMU in der Plattformökonomie zu identifizieren. Dazu erfolgt zunächst eine Typisierung sowie Abgrenzung der B2B-Plattformen von B2C-Plattformen anhand ihrer Merkmale. Die Merkmale gehen im Anschluss in die Entwicklung von relevanten Kriterien zur Fallstudienauswahl ein. Die Fallbeispiele werden sodann genutzt, um sich zunächst mit der Plattformeignung und den Potenzialen einer Branche, eines Produktes und Unternehmens sowie der Entwicklung einer Plattformstrategie auseinanderzusetzen und darauf aufbauend  Erfolgsfaktoren und wesentlichen Hemmnisse zu identifizieren -  sowohl für die Gründung einer Plattform als auch den Anschluss an eine bestehende Plattform. Abhängigkeiten werden dabei als ein wesentliches Hemmnis für das teils zurückhaltende Engagement der KMU thematisiert. Die Studie schließt mit einem Fazit und Handlungsempfehlungen gerichtet an Politik und Regulierung, aber auch an KMU.

Die gewonnenen Erkenntnisse basieren auf Desk Research sowie telefonisch geführten Interviews mit mittelständischen Unternehmen und Experten.