Meldung

27.06.2022

40 Jahre WIK: Bad Honnefer Institut feiert im Pantheon

Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) feiert heute sein 40-jähriges Bestehen mit einem Symposium im Pantheon in Bonn-Beuel. Insgesamt nehmen 150 Gäste an der Veranstaltung der Forschungseinrichtung aus Bad Honnef teil.

„Seit vier Jahrzehnten hat das WIK als führendes Forschungs- und Beratungsinstitut im Telekommunikationsbereich immer wieder zur Ausgestaltung des Regulierungsrahmens und seiner konkreten Anwendung beigetragen - von den Anfängen der Liberalisierung mit der Privatisierung der Telekom und der Post, über die Marktöffnung mit konkreten Regulierungsentscheidungen bis zum Glasfaserausbau und der Digitalisierung. Ich bin mir sicher, dass uns die spannenden Themenfelder auch weiterhin nicht ausgehen werden“, betonte WIK-Geschäftsführerin Dr. Cara Schwarz-Schilling.

Dem pflichtete Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, auf der Veranstaltung bei:

„Wir stehen vor großen Herausforderungen beim Glasfaserausbau und der Digitalisierung. Die wissenschaftliche Beratung des WIK hilft uns, unsere Entscheidungen auf Grundlage von fundierten Analysen treffen zu können. Ich freue mich, dass uns das WIK auch zukünftig als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen wird.“

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Staatssekretär Stefan Schnorr (Bundesministerium für Digitales und Verkehr), der einen Ausblick auf die anstehende Gigabitstrategie der Bundesregierung gab.

Die Keynote hielt Professor Achim Wambach, Mitglied der Monopolkommission und Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, zu den Herausforderungen, den Wettbewerb auf den Telekommunikationsmärkten und in der Plattformökonomie für die Zukunft zu sichern.

Es schloss sich ein Gespräch von Klaus Müller mit Dr. Cara Schwarz-Schilling an. Dabei erläuterte der Präsident der Bundesnetzagentur die letzten Entscheidungen der Behörde zu den Entgelten für den Zugang zur sogenannten „Teilnehmeranschlussleitung“, der zukünftigen Festnetzregulierung der Telekom, sowie der Mindestvorgaben für das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten.  Darüber hinaus ging es um neue Aufgabengebiete der Bundesnetzagentur bei der Anwendung des sog. Digital Services Act, auf den sich das Europäische Parlament, der Europäische Rat und die Europäische Kommission jüngst geeinigt haben.

Thorsten Dirks, CEO der Deutschen Glasfaser und Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats des WIK, mahnte noch einmal konkret die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die Erleichterung des Einsatzes vereinfachter Verlegeverfahren und Priorität auf dem eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau an.

Unter den Gästen waren auch die ehemaligen Geschäftsführer des WIK, allen voran der Gründungsdirektor Dr. Karl-Heinz Neumann, sowie weitere aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, denen Frau Dr. Schwarz-Schilling für die geleistete Arbeit dankte. Ebenso waren u.a. der frühere Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die ehemaligen Vorsitzenden der Monopolkommission Professor Dr. Carl-Christian von Weizsäcker und Professor Martin Hellwig sowie Gertrud Husch, die frischgebackene Leiterin der Abteilung Digitale Konnektivität im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, unter den Teilnehmern der Veranstaltung.

Über das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) GmbH:
Seit über 40 Jahren bietet das WIK fundierte, anwendungsbezogene Forschung zu Fragen der Marktentwicklung, Regulierung und Innovation in den Branchen Telekommunikation, Post, Logistik und Medien. Wir beraten Ministerien, Regulierungsbehörden und Unternehmen im In- und Ausland. Wissenschaftlicher Anspruch bestimmt unser Denken, unser Handeln und unserer Empfehlungen. Qualität, Validität und Unabhängigkeit sind Kennzeichen unserer erfolgreichen Arbeit.

Kontakt:
WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
Vanessa Heidkamp
Rhöndorfer Str. 68
53604 Bad Honnef
Tel.: + 49 2224 9225 12
E-Mail: v.heidkamp@wik.org