Studie

21.12.2021

Kurzstudie Preisdifferenzierung bei leitungsgebundenen Breitbandprodukten in Deutschland

Im Rahmen der vorliegenden Kurzstudie hat das WIK basierend auf einer im März 2021 durchgeführten Erhebung die Double-Play Angebote (Internet + Telefon) von 96 Festnetzanbietern in Deutschland erhoben und analysiert.

Die Kurzstudie liefert wichtige Erkenntnisse über die Produktgestaltung und Preissetzung für verschiedene Technologien und Bandbreiten unter besonderer Beachtung der regionalen Vermarktungsschwerpunkte der verschiedenen Breitbandanbieter.

Es zeigt sich, dass bei den Produkten und Preisen je nach Anbieterkategorie zum Teil erhebliche Unterschiede bestehen. Anbieter, die auf ländliche Regionen fokussiert sind, können in vielen Fällen deutliche Preisaufschläge gegenüber national tätigen Breitbandanbietern realisieren.

Bei der Differenzierung nach Technologie fällt auf, dass ein Großteil der Anbieter, die sowohl auf Vectoring/Supervectoring aufgerüstete xDSL-Anschlüsse als auch FTTB/H-Anschlüsse in ihrem Portfolio haben, bei Produkten mit gleichen Bandbreiten keine Preisdifferenzierung vornimmt.

Schließlich ist zu beobachten, dass eine erhebliche Anzahl von Anbietern gigabitfähige Technologie ausgebaut hat, über die entsprechenden Infrastrukturen jedoch keine Gigabitprodukte anbietet.