wik news April 2019

Rich Interaction Applications (RIAs) in Vietnam

schaffen einen Mehrwert von 6,4 Mrd. US-Dollar jährlich

Apps wie Zalo, BeeTalk und VietTalk kennt hierzulande kaum jemand. In Vietnam und in den Nachbarländern erfreuen sie sich jedoch großer Popularität. Mit ihrer zunehmenden Anzahl von Funktionen werden sie wesentlich breiter eingesetzt als nur zur Kommunikation. RIA-Nutzer organisieren hier Mitfahrgelegenheiten, bestellen Essen oder bezahlen kontaktlos. Viele dieser Aufgaben konnten ohne RIAs nicht so schnell und einfach gelöst werden. So entsteht ein großer Mehrwert für Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen.

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Abschaltung der Kupferanschlussnetze und Migration zu FTTH-Netzen, ein europäischer Vergleich

WIK-Consult führte in 10 EU-Ländern (DE, ES, PT, SE, EE, IT, FR, PL, NL, UK) eine Benchmark-Studie zum Status der Abschaltung kupferbasierter Telekommunikationsnetze zugunsten von FTTH-Netzen durch. Obwohl inzwischen einige Länder in der EU eine gute Glasfasernetzabdeckung vorweisen, bleibt die EU insgesamt immer noch zurück im Vergleich mit Ländern wie Australien, den USA oder Neuseeland, in denen die derzeitige Glasfaserabdeckung höher ist und die Kupfer-Abschaltziele weitaus ehrgeiziger sind. Estland und Schweden sind im Fortschritt ihres Switch-offs klar führend in der EU, mit 70% bzw. 42% durch FTTH (ES) oder Wireless (SE) ersetzten Hauptverteilern mit xDSL-Technolgie.

Beim Abschalten des PSTN sind in Europa weitere Fortschritte zu verzeichnen, was eine Voraussetzung für das Abschalten der Kupfernetze ist. Die Abschaltung variiert von 20% in Italien bis zu 100% in Estland, aber es gibt auch einige Länder, die noch keine Frist für die Abschaltung gesetzt haben (ES, IT, SE).

Die Gründe für das teilweise zaghafte Abschalten von Kupfernetzen sind vielfältig. In einigen Ländern muss FTTH noch weiter ausgebaut werden. In anderen Fällen kann eine stringente Kontrolle der Schließung von Hauptverteilern mit kupferbasierter Technologie das Umschalten verzögern oder die Zugangsregulierung zielt noch immer auf kupferbasierte Vorleistungsdienste ab. In anderen Ländern fehlt die Bereitschaft der Netzbetreiber zu FTTH zu wechseln (Fokus noch immer auf Kupfertechnologien wie VDSL) und die Migration von Privatkunden und insbesondere von Geschäftskunden mit älteren Geräten vorzunehmen.

Die Vorteile von FTTH liegen jedoch auf der Hand. Betreiber, die ihren Switch-Off vollzogen haben, nennen niedrigere Fehlerquoten (um 70%), erhöhte Kundenzufriedenheit und dadurch geringere Abwanderung. Darüber hinaus ergeben sich durch den Austausch von Kupfernetzen gegen Glasfasernetze erhebliche Einsparungspotenziale von Energie (40-60%) und Platz (85%).

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E-Commerce, Zustelldienste und der Binnenmarkt: Eine Erfolgsgeschichte

Studie zum grenzüberschreitenden E-Commerce und Zustelldienste: WIK präsentiert Studienergebnisse und Empfehlungen

WIK-Consult hat am 29. Januar 2019 in Brüssel Schlussfolgerungen und Empfehlungen einer europaweiten Studie zum grenzüberschreitenden E-Commerce und der Rolle der Zustelldienste präsentiert. Mit mehr als 100 Teilnehmern aus ganz Europa ist die Veranstaltung auf sehr breites Interesse gestoßen.

Effiziente und nachfragegerechte Zustelllösungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine dynamische Entwicklung des grenzüberschreitenden Onlinehandels in Europa. WIK-Consult untersucht in der Studie Entwicklungen und Trends bei Angebot und Nachfrage von Zustelllösungen für den grenzüberschreitenden Onlinehandel in Europa. Sie kommt zum Ergebnis, dass die Zustellindustrie seit 2013 erhebliche Fortschritte gemacht hat und sich auf einem guten Weg befindet. Der wachsende Onlinehandel hat die Verfügbarkeit passender Zustelllösungen verbessert, wobei sich die Leistungsfähigkeit der nationalen Zustellmärkte zwischen den EU-Mitgliedstaaten noch erheblich unterscheidet.

Für die Zukunft sind Post- und Paketunternehmen, E-Commerce-Intermediäre und Verbände gefragt, besonders für kleine Onlinehändler die Transparenz zu bestehenden grenzüberschreitenden Versandlösungen weiter zu erhöhen. Zusätzlich bedarf es einer deutlichen Verbesserung des Retourenmanagements und geeigneter Retourenlösungen für grenzüberschreitende Onlinekäufe.

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Zulässige Erlösgrenzen im Hunter Valley-Schienennetz

ACCC veröffentlicht vorläufige Entscheidung basierend auf einer WIK-Consult Studie

Sind die Betriebskosten des Eisenbahninfrastrukturbetreibers im Hunter Valley effizient? WIK-Consult hat diese Frage im Auftrag der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) untersucht, gemeinsam mit Bahntechnik-Experten vom TÜV Rheinland. Die Studie liefert eine Grundlage für die vorläufige Entscheidung der ACCC über die zulässigen Erlösobergrenzen im Hunter Valley-Schienennetz für das Jahr 2015.

Die vorläufige Entscheidung und die Studie von WIK-Consult (in englischer Sprache) sind zur öffentlichen Konsultation auf der Webseite der ACCC veröffentlicht.

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Mitverlegungsschutz beim Breitbandausbau

Vorschlag zur Anpassung des § 77i TKG sinnvoll?

Der Bundestags-Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur hat die Geschäftsführerin des WIK als Sachverständige zu einer öffentlichen Anhörung eingeladen. Thema war der Gesetzentwurf der Bundesregierung "Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes". Hierzu, also zur vorgeschlagenen Änderung des § 77i TKG, die eine Mitverlegung beim Breitbandausbau in bestimmten Fällen verhindern soll, hat das WIK eine schriftliche Stellungnahme abgegeben (Siehe hier ...).

In der Anhörung standen zusätzliche gesetzliche Änderungen im Vordergrund. Im Hinblick auf die anstehende Vergabe der sogenannten 5G-Frequenzen und die politische Zielsetzung einer flächendeckenden Versorgung mit Mobilfunk, wurden die Fragen des lokalen oder regionalen Roamings sowie nationales Roaming ausführlich erörtert.

Die Anhörung in Gänze und damit auch die mündlichen Äußerungen des WIK zu den Fragen des Roamings können hier abgerufen werden:

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WIK Newsletter Nr. 114, März 2019

Der neue WIK Newsletter informiert über die laufenden Arbeiten des WIK: Aktuelle Forschungsergebnisse und Veranstaltungen.

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Vorträge

Aufbruch in die Gigabit-Welt Neue Technik, neue Kunden, neue Gesetze, Präsentation von Iris Henseler-Unger auf dem Langmatz-Breitbandsymposium 2019 am 20. Februar 2019 in Garmisch-Partenkirchen

Evolution of Postal Markets in Europe, Präsentation von Alex Dieke auf dem Workshop organisiert von Assonime: La trasformazione digitale nel settore postale e l’impatto sui modelli di business: corrispondenza, consegna pacchi, servizi di prossimità am 5. Februar 2019 in Rom

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