wik news Dezember 2020

WIK Online-Workshops am 19. und 21. Januar 2021

Elektronische Kommunikationsmärkte vor dem Hintergrund der neuen Märkteempfehlung

Die Europäische Kommission veröffentlicht im Dezember 2020 die neue Empfehlung über relevante Märkte. Das WIK veranstaltet zwei Online-Workshops zur neuen Märkteempfehlung. Im englischsprachigen Workshop am 19. Januar 2021 wird Kamila Kloc von der Europäischen Kommission einen Überblick über die neue Märkteempfehlung und die wichtigsten Änderungen und Auswirkungen für Regulierer und Marktteilnehmer geben. Darüber hinaus tragen die Autoren der WIK Studie die wichtigsten Ergebnisse des Berichts vor dem Hintergrund der Märkteempfehlung vor. Da sich die Markt- und Wettbewerbsbedingungen in den jeweiligen Mitgliedstaaten teilweise stark unterscheiden, lohnt sich ein vertiefender Blick nach Deutschland. Dazu lädt das WIK am 21. Januar 2021 im zweiten Online-Workshop ein, der in deutscher Sprache abgehalten wird.

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Smart City Navigator beim Digital-Gipfel 2020 vorgestellt

Beim Digital-Gipfel hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 30. November den Smart City Navigator vorgestellt. Das neue Online-Angebot ist ein Wegweiser zu nachhaltigen Digitalisierungsprojekten in intelligent vernetzten Kommunen. Es möchte Kommunen und Unternehmen darin unterstützen, ihre Projekte für mehr Nachhaltigkeit durch Digitalisierung erfolgreich umzusetzen. Dazu bietet es praxisnahe Informationen und konkrete Ansprechpartner für bereits begonnene Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen und Regionen in Deutschland.

Die von WIK-Consult geführte Geschäftsstelle Stadt.Land.Digital erstellt und pflegt im Auftrag des BMWi laufend die Inhalte des Smart City Navigator im direkten Austausch mit den Akteuren vor Ort. Zum Start waren bereits 64 Projekte im Navigator enthalten, viele weitere sind in Arbeit. In einem kurzen Video stellt unser Team den Smart City Navigator in der „virtuellen Ausstellung“ beim Digital Gipfel vor (Registrierung erforderlich).

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Kostenanalyse und Business Cases für eine flächendeckende Glasfasererschließung im Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien

Das WIK unterstützt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in ihren Bemühungen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau. Im Rahmen des dritten regionalen Entwicklungskonzepts „Zukunft Digitalisierung“ hat das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) einen möglichst flächendeckenden Glasfaserausbau als eine der wesentlichen Prioritäten für die kommenden Jahren festgelegt. Damit soll die Voraussetzung für die Absicherung des Lebens- und Wirtschaftsstandorts geschaffen werden.

In absehbarer Zeit sind in der DG keine großflächigen eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbauten durch die bestehenden Marktteilnehmer zu erwarten. Dies deckt sich mit den Ergebnissen unserer Modellierung. Diese zeigen, dass es zwar relativ dicht besiedelte Teile gibt, die eigenwirtschaftlich erschließbar wären – ein flächendeckender Ausbau ist jedoch nur mit öffentlichen Fördergeldern zu realisieren, selbst dann, wenn eine Quersubventionierung der profitableren durch die weniger profitablen Cluster stattfinden sollte.

Vor diesem Hintergrund hat das WIK untersucht, wie ein Engagement der öffentlichen Hand beim Glasfaserausbau ausgestaltet werden könnte, das die erforderlichen rechtlichen und ökonomischen Kriterien erfüllt. Im Ergebnis empfehlen wir den Ausbau der passiven Infrastruktur als Wholesale-only-Netz in Form eines Passive-Layer-Open-Models (PLOM), bei dem die Errichtung und der Betrieb der passiven Netzinfrastruktur vom aktiven Netzbetrieb und dem Endkundengeschäft getrennt sind. Damit würde eine hochleistungsfähige FTTB/H-Infrastruktur entstehen, die allen Interessierten für das Angebot eigener Dienste und Angebote offensteht.

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Die Relevanz des Wholesale-only-Modells für den Glasfaserausbau in Italien

Das Wholesale-only-Geschäftsmodell, bei dem Glasfaseranschlüsse nur auf der Wholesale-Ebene und nicht direkt an Endkunden vermarktet werden, ist in vielen europäischen Ländern verbreitet. Im Auftrag von Open Fiber hat das WIK dieses Geschäftsmodell in einer Studie näher untersucht. Im Mittelpunkt der Studie stehen dabei die Erfahrungen auf dem italienischen Markt. Das Gutachten thematisiert die Auswirkungen auf die Verbreitung innovativer Anwendungen, auf die Umwelt, auf den Wettbewerb und Konsumenten sowie die Perspektive institutioneller Investoren.

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Ofcom veröffentlicht Auszüge einer WIK-Analyse zur Effizienz von Postunternehmen

WIK-Consult-unterstützte Ofcom bei der Bewertung von Royal Mail’s Transformationsplan

Seit 2013 hat sich WIK-Consult in mehreren Studien mit der Effizienz der betrieblichen Abläufe in Postunternehmen auseinandergesetzt und mit ihren Analysen die britische Regulierungsbehörde Ofcom bei ihrer Evaluation der Effizienz von Royal Mail’s Prozessen unterstützt. Die letzte Studie in dieser Reihe, die WIK-Consult 2019 durchführte, legte unter anderem dar, dass Royal Mail im Vergleich zu fünf europäischen Vergleichsunternehmen (Deutsche Post DHL, PostNL, LaPoste, PostNord Denmark und PostNord Sweden) im Bereich der Paketautomation zurückliegt. Des Weiteren setzen die Vergleichsunternehmen auf eine stärkere Trennung ihrer Brief- und Paketaktivitäten, besonders in der Sortierung, die in separaten Paketzentren erfolgt. Ofcom präsentierte diese und weitere Ergebnisse der WIK-Consult Studie in ihrem Bericht „Annual Monitoring Update on Postal Services for the Financial Year 2019-2020“. Der Monitoring-Report wurde Ende November auf der Website von Ofcom veröffentlicht.

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