wik news Januar 2020

Parallele Glasfaserausbauten als Möglichkeit zur Schaffung von

WIK Studie beziffert Einsparpotenziale von Mitverlegung und Mitnutzung nach dem DigiNetzG

Im Rahmen des vorliegenden Diskussionsbeitrags schätzen wir die Kosten verschiedener Duplikationsszenarien für FTTH, analysieren ihre wirtschaftliche Abbildbarkeit und Marktrelevanz und diskutieren die Rolle des Infrastrukturwettbewerbs in einer Gigabitwelt.

Durch Mitverlegung und Mitnutzung sowie das 4-Faser Modell lassen sich zwar die Ausbaukosten für eine Duplizierung von Glasfaserinfrastrukturen im Vergleich zum parallelen Ausbau signifikant verringern - eine Duplikation ist aufgrund der hohen Ausbaukosten in Verbindung mit häufig vergleichsweise geringen Zahlungsbereitschaften nichtsdestotrotz nur in wenigen Fällen eigenwirtschaftlich darstellbar.

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M2M Kommunikation als Wachstumstreiber im Mobilfunk

WIK-Studie prognostiziert Wachstum für mobilfunkgestützte M2M Anwendungen auf dem deutschen Markt

Marktforscher erwarten ein hohes Wachstum im M2M/IoT-Bereich. Allerdings liegen bisher keine dezidierten Prognosen vor, die sich auf die Entwicklung der mobilfunkgestützten M2M-Kommunikation in Deutschland beziehen. Diese Forschungslücke schließt der vorliegende Beitrag.

Wir unterscheiden in unserer Prognose drei Szenarien, denen unterschiedliche Annahmen bezüglich Angebot, Nachfrage sowie den technologischen, regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen zugrunde liegen. Trotz zum Teil starker Abweichungen gehen alle Szenarien von einem Wachstum bei den mobilfunkgestützten M2M Anwendungen aus.

Auch in einem starken Wachstumsszenario sind jedoch keine Engpässe bei den Nummernressourcen zu erwarten. Gleichwohl empfiehlt es sich, die weitere Marktentwicklung im Auge zu behalten, um auf etwaige in Zukunft entstehende Engpässe reagieren zu können.

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Entwicklungstrends im Markt für Zeitungen und Zeitschriften

WIK Diskussionsbeitrag untersucht Absatzentwicklungen und Vertriebswege von Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland, sowie den Einfluss auf den Zustellmarkt

Für den Presse-Zustellmarkt untersucht die Studie logistische Prozesse für abonnierte Zeitungen und Zeitschriften, analysiert aktuelle Herausforderungen und untersucht Erwartungen zur zukünftigen Entwicklung. Sie kommt zu dem Schluss, dass für Zeitschriften auf absehbare Zeit keine wirtschaftliche Alternative zur Zustellung durch die Deutsche Post AG besteht. Sie wird damit ihre Quasi-Monopolstellung auch langfristig verteidigen können. Für Zeitungen ist hingegen eine Zustellung durch die Deutsche Post AG (oder andere Postdienstleister) aufgrund der späten Tageszeit der Zustellung keine attraktive Alternative.

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Künstliche Intelligenz im Kommunikationssektor

Bedeutung, Entwicklungsperspektiven und regulatorische Implikationen

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein neues Forschungsgebiet. Doch wie gut ist der Telekommunikationssektor dahingehend aufgestellt? Und welche regulatorischen Fragestellungen ergeben sich hieraus?

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass es bereits heute viele potenzielle Anwendungsfelder für KI im Telekommunikationssektor gibt. Der deutsche Telekommunikationsmarkt beschäftigt sich jedoch bisher erst mit einigen ausgewählten Maschine Learning/KI-Anwendungen. Dies liegt vor allem an einem hohen Bedarf an Fachkräften, Know-how und (aufbereiteten) Daten sowie stellenweise noch Unklarheit über den Nutzen dieser Anwendungen. Die Haupttreiber von KI in Telekommunikationsnetzen sind Kosteneinsparungen (OPEX und CAPEX) und Ressourceneffizienz, insbesondere Energieeffizienz. Primäres heutiges Einsatzfeld für Maschine Learning bzw. KI bei den Telekommunikationsunternehmen ist der Kundenservice.

Für die Anwendung von KI im Netzsektor wurden in der Studie potenzielle Diskriminierungs- und Transparenzproblematiken identifiziert. Zudem werden Skalenerträge durch KI verstärkt. Ein erhöhtes Marktkonzentrations- und Disruptionspotenzial sind hier die Folge. Es konnten weitere thematische Schnittmengen ausgemacht werden, welche vor dem Hintergrund der Regulierung anknüpfender Forschung bedürfen. Hierzu zählt zum Beispiel die Rolle von KI bei 5G (QoS/Network Slicing) oder bei neuen Cloud Services.

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Frequenzmanagement: Frequenzpolitik zur Ermöglichung von 5G-Campus-Netzen in ausgewählten Ländern

5G-Campus-Netze genieren produktionstechnisch und betriebswirtschaftlich ein hohes Potential. Das nationale Frequenzmanagement generiert die Möglichkeiten, essentielle Frequenznutzungsrechte für die Errichtung und den Betrieb dieser Netze zu erwerben. Insbesondere lokale Frequenznutzungsrechte ermöglichen die eigene Errichtung von 5G-Campus-Netzen. Die in ausgewählten Ländern in Europa, China, Südkorea und den Vereinigten Staaten von Amerika verfolgte Frequenzpolitik zur Förderung von 5G-Campus-Netzen ist Inhalt der Studie.

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Digitalisierung: Anwendungen für 5G zeichnen sich ab

Studie untersucht die Bereiche Industrie, Landwirtschaft und Energie

Nach Vergabe der 5G-Frequenzen starten die Unternehmen mit der Umsetzung von 5G-basierten Anwendungen. Die Potenziale sind groß, aber die konkrete Nutzung für die betrachteten Wirtschaftszweige unterscheidet sich hinsichtlich der konkreten Prozessanforderungen und der Umsetzungsgeschwindigkeit.

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WIK Gutachten untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher Wholesalepreismodelle auf den australischen Breitbandmarkt

WIK-Consult hat Telstra im Rahmen einer Konsultation über die Anpassung der Vorleistungsprodukte, die über das staatliche nationale Breitbandnetz (NBN) in Australien bereitgestellt werden, beraten.

Im Rahmen des Projekts wurde ein Marktmodell entwickelt, um den Take-up von NBN-Diensten bis 2024 unter verschiedenen Vorleistungspreis-Szenarien zu prognostizieren und die resultierenden BIP-Effekte abzuschätzen. Darüber hinaus umfasst das Gutachten einen internationalen Benchmark über verschiedene Metriken zum Breitbandmarkt und diskutiert die in Zukunft zu erwartenden Anforderungen an Breitbandnetze.

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Mobilitätsdaten datenschutzkonform verarbeiten

mFUND-Begleitforschung des WIK zeigt Möglichkeiten der Anonymisierung

Mobilitätsprojekte benötigen oft personenbezogene Daten oder personenbeziehbare Daten. Wenn die Daten Rückschlüsse auf Personen zulassen und sie identifizierbar machen, sind technische Verfahren erforderlich, die eine rechtskonforme Verarbeitung ermöglichen.

Bei einem Treffen des Arbeitsforums Datenschutz und Compliance der WIK-Begleitforschung zum mFUND diskutierten die mFUND-Projektpartner mit Fachreferenten Optionen der Pseudonymisierung und Anonymisierung. Die rechtskonforme Umsetzung im Rahmen eines Datenschutzmanagements ist zentral für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Projektideen bis zur Marktreife.

Die Teilnehmer waren besonders daran interessiert, wie sicherheitskritische Sensordaten aus Apps und Mobilfunkdatensätzen verwendet und auf welche Weise Gefahrenmeldungen, Unfalldaten und Fotos pseudonymisiert werden können.

Der Bericht zum Arbeitsforum ist hier veröffentlicht.

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Königswinter Postal Seminar fand zum 18. Mal statt

Postexperten diskutierten Herausforderungen durch E-Commerce und internationalen Versand

Beim Königswinter Postal Seminar am 9./10. Dezember 2019 trafen sich internationale Postexperten, um über aktuelle Entwicklungen auf Postmärkten und Regulierungstrends zu diskutieren. Das Seminar, das bereits zum 18. Mal auf der Hirschburg in Königswinter stattfand, ist eine international renommierte Konferenz, die wieder einmal mit hochkarätigen Rednerinnen und Rednern besetzt war. Im thematischen Fokus standen die Entwicklung internationaler Brief- und Paketpost sowie Strategien von Postunternehmen und Regulierern zur Bewältigung des Briefmengenrückgangs.

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Vorträge

Requirements for a new universal service from the perspective of consumers , presentation by Sonja Thiele at the PDL forum on November 28, 2019

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