Start-up meets KMU

Wie können KMU und Start-ups bei der Digitalisierung voneinander profitieren?

Kooperationen zwischen KMU und Start-ups können einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation der Unternehmen liefern. KMU können Unterstützung bei der Entwicklung innovativer und digitaler Produkte und Dienstleistungen bekommen. Start-ups wiederum können durch die Kooperationen Zugang zu Vertriebsnetzwerken und Kapital bekommen. KMU und Start-ups unterscheiden sich jedoch in ihren jeweiligen Unternehmenskulturen sowie ihrem Umgang mit Risiken und Erwartungshaltungen. Um Kooperationen erfolgreich durchzuführen, sind kulturelle Faktoren in den Unternehmen zentral. Es bedarf beispielsweise eines gemeinsamen Verständnisses der Geschäftstätigkeit, einer offenen Kommunikation auf Augenhöhe und nicht zuletzt dem Engagement und Vertrauen für den Partner. Institutionen der Wirtschafts- und Gründungsförderung können als Intermediäre mit einer zentralen Match-Making-Plattform sowie vielfältigen digitalen und persönlichen Kennenlernangeboten entscheidend unterstützen.

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Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze: Phasen und Prozesse der Migration

Spezifikation und Detaillierung der für Migration und Abschaltung erforderlichen Prozessschritte

Im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten unterstützt das WIK die Arbeiten und Erörterungen des Gigabitforums der Bundesnetzagentur. Im Vordergrund des vorliegenden Diskussionsbeitrags „Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze: Phasen und Prozesse der Migration“ steht eine genaue Spezifikation und Detaillierung der für Migration und Abschaltung erforderlichen Prozessschritte.

Es wird dabei herausgearbeitet, dass der Phase der freiwilligen Migration (vor der Ankündigung einer konkreten Abschaltung) von Endkunden und Vorleistungsnachfragern eine entscheidende Bedeutung für einen übergangseffizienten und konfliktfreien Ablauf der Prozesse der forcierten Migration und Abschaltung zukommt.

Neben der Erörterung der Rahmenbedingungen des Abschalteprozesses, und der forcierten Migration werden insgesamt 16 Themen identifiziert, bei denen sich (potentielle) Hemmnisse für eine Beschleunigung des Prozesses der freiwilligen Migration ergeben (können). Strukturierende Hinweise der Bundesnetzagentur bereits vor Initialisierung des ersten Verfahrens, etwa zu Anforderungen, Inhalten und Form des Abschalteplans, könnten dazu beitragen, einen zügigen Ablauf des ersten Verfahrens nach § 34 TKG zu gewährleisten. Eine zentrale Rolle kommt auch der Durchführung von Pilotprojekten zu, wie sie in Ländern, deren Migration bereits weiter fortgeschritten ist, üblich sind.

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Berichtspraxis von Postdienstleistern zu Nachhaltigkeit

Die ökologisch nachhaltige Transformation von Postdienstleistungen ist eine Herausforderung für die Unternehmen. Neben der praktischen Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit sind die Postdienstleister gefordert, transparent darüber zu berichten. Wie viele Treibhausgase entstehen beim Versand eines Pakets? Was genau ist eine „CO2-freie“ Sendung, und wie wird sie transportiert? Für die Vergleichbarkeit der Angaben verschiedener Dienstleister ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung entscheidend.

Diese Studie beleuchtet Berichtspflichten sowie -standards, die von Postdienstleistern in Deutschland und im europäischen Ausland angewendet werden. Sie zeigt auf, dass die Nachhaltigkeitsberichterstattung der ausgewählten Dienstleister bisher kaum vergleichbar ist. Im Zusammenhang mit dem europäischen Green Deal ist geplant, Berichtspflichten für Unternehmen zur ökologischen Nachhaltigkeit auf der EU-Ebene auszuweiten. Die Studie erläutert die Vorschläge und diskutiert mögliche Auswirkungen auf die Branche.

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Kleine und mittlere Unternehmen mit Sicherheit digitalisieren

Chancen und Herausforderungen bei der Einführung und Zertifizierung von ISMS

Die zunehmende Digitalisierung führt auch dazu, dass Unternehmen mit neuen Bedrohungen für ihre IT- bzw. Informationssicherheit konfrontiert werden. Um individuell notwendige Schutzmaßnahmen strategisch ableiten und ergreifen zu können und darauf aufbauend eine passende Strategie zum Schutz des Unternehmens entwickeln zu können, eignen sich Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS). Diese finden in kleinen und mittleren Unternehmen bisher noch selten Anwendung. Warum das der Fall ist, welche Vorteile Unternehmen von einem ISMS erwarten können und was die aktuellen Herausforderungen bei dieser Thematik sind, zeigt eine Expertenbefragung im Netzwerk Mittelstand-Digital. Die Erkenntnisse aus dieser Erhebung sollen explizit auch Unternehmen anregen sich mit dem Thema zu beschäftigen und bei der (schrittweisen) Einführung eines ISMS unterstützen. Daher stellen wir in dieser Publikation verschiedene kostenfreie und anbieterneutrale Angebote vor, die es KMU ermöglichen, ein angemessenes Schutzniveau für ihre Informationssicherheit zu erreichen.

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Die Qualität der Paketzustellung in Deutschland übertrifft gesetzliche Vorgaben

Bundesnetzagentur veröffentlicht Studienergebnisse von WIK-Consult und Spectos

Die überwiegende Mehrheit der Pakete in Deutschland wird am nächsten oder übernächsten Werktag zugestellt und übertrifft sogar die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, wie eine neue Studie von WIK-Consult und Spectos zeigt.

Erstmals hat die Bundesnetzagentur valide Daten zu Paketlaufzeiten und Zustellqualität von Paketen in Deutschland systematisch erheben lassen. Zu diesem Zweck beauftragte sie Spectos und WIK-Consult mit der Konzeptionierung, Durchführung und Auswertung einer Paketlaufzeitmessung und umfassender Empfängerbefragungen. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum von Juli 2021 bis Juni 2022. Zusätzlich zu den Paketlaufzeiten im deutschen Paketmarkt liefert die Studie Einsichten zur Zufriedenheit der Empfänger zu verschiedenen Qualitätsaspekten der Zustellung.

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Chancen digitaler Reifegradmodelle für KMU

Eine vergleichende Untersuchung der Messkriterien

In der Studie wurde untersucht, welche digitale Reifegradmodelle speziell für KMU in Deutschland zur Verfügung stehen und worin sich diese gleichen bzw. unterscheiden. Zusätzlich wurde untersucht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zu Digitalisierungsindizes des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) und des Statistischen Bundesamtes gibt. Anhand von 19 Reifegradmodellen wurden 9 thematische Cluster herausgearbeitet, die in den Modellen zu finden sind. Diese wurden anhand ihrer Schwerpunktsetzung definiert als:

•    Mitarbeiter,
•    Organisation,
•    Prozesse,
•    Strategie,
•    Produkte und Dienstleistungen,
•    Kunden und Zulieferer,
•    IT-Sicherheit,
•    Technologie und Infrastruktur sowie
•    Sonstiges / Grunddaten

Die untersuchten Reifegradmodelle bedienen sich unterschiedlicher Cluster und kombinieren somit unterschiedliche Themen. Dabei wird deutlich, dass kein Reifegradmodell dem anderen gleicht und Unterschiede zu den Digitalisierungsindizes bestehen. KMU sollten daher mehrere Modelle nutzen, um ihren Digitalisierungsgrad zu beurteilen.

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Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr!