Empfehlung zu relevanten Märkten für elektronische Kommunikationsprodukte und -dienste

Eine Studie erstellt für die Europäische Kommission Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien

Der Europäische Kodex für elektronische Kommunikation (EKEK) verpflichtet die Kommission, die Empfehlung über relevante Märkte von 2014 bis zum 21. Dezember 2020 zu überprüfen. Das WIK untersucht in dieser Studie für die Europäische Kommission, ob Änderungen an der aktuellen Märkteempfehlung erforderlich sind. Ausgangspunkt der Untersuchung sind eine Analyse zukünftiger Technologie- und Marktentwicklungen sowie relevante Fallbeispiele aus den EU-Mitgliedstaaten.

Zentrale Themen in der Diskussion der relevanten Märkte sind die Abgrenzung eines separaten Marktes für den Zugang zu physischer Infrastruktur, die zukünftige Abgrenzung der Breitbandvorleistungsmärkte, die Marktabgrenzung des Marktes für auf der Vorleistungsebene an festen Standorten bereitgestellten Zugang zu Teilnehmeranschlüssen von hoher Qualität und die Märkte für Festnetz- und Mobilfunkterminierung.

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Europäische Kommission/GD COMP veröffentlicht WIK-Studie zum Kaufverhalten in Europa

Studie unterstützt die Evaluierung der Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vereinbarungen

Die Entwicklung der heutigen Multi-Channel-Vertriebssysteme hat dazu geführt, dass Verbraucher bei der Suche nach Informationen zu Preisen, Produkten, Marken etc. zunehmend unterschiedliche Verkaufskanäle miteinander kombinieren. Obwohl dieser Ansatz für den Händler zahlreiche Vorteile hat, wirft der Multi-Channel-Ansatz auch einige Befürchtungen in Hinblick auf mögliches Trittbrettfahren (Free-Riding-Verhalten) auf.

Vor dem bevorstehenden Auslaufen der Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vereinbarungen am 31. Mai 2022 bewertet die Europäische Kommission derzeit die bestehende Verordnung. Die Studie „Study on consumer purchasing behaviour in Europe" von WIK-Consult ist Teil einer groß angelegte qualitativen und quantitativen Untersuchung eines Forschungskonsortiums unter der Leitung von VVA, die die Generaldirektion Wettbewerb (GD COMP) bei der Bewertung der Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vereinbarungen und der Leitlinien für vertikale Beschränkungen unterstützt. Durch eine umfassende Verbraucherbefragung wurden im Rahmen der Studie die „Customer Journeys" von europäischen Verbrauchern erfasst, um ihr Kaufverhalten und den Wechsel zwischen verschiedenen Kanälen während des gesamten Kaufprozesses zu untersuchen. Die Studie liefert GD COMP empirische Anhaltspunkte zur Beurteilung der Free-Riding-Problematik.

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Online Interpersonal Communications Services in UK

Marktentwicklungen, Geschäftsmodelle und Regulierung

Smartphones und erschwingliche mobile Datentarife ermöglichen es, dass „Online Communications Services" (OCS) und „Online Interpersonal Communications Services" (OICS) parallel zu den traditionellen Kommunikationsdiensten (ECS) genutzt werden. Die heute beliebten OICS wie WhatsApp und WeChat werden üblicherweise als Smartphone-Anwendungen genutzt. Die britische Regulierungsbehörde Ofcom hat kürzlich den Bericht "Online Nation 2020" veröffentlicht. WIK-Consult hat diese Studie mit einer umfassenden Untersuchung der OCS/OICS-Landschaft im Vereinigten Königreich und weltweit unterstützt.

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Kupferabschaltung, Glasfaseranschaltung und die Entgelte für entbündelte Anschlussleitungen in Frankreich

Studie für Iliad erschienen

Die Abschaltung des Kupfernetzes und eine vollständige Migration auf Glasfaser kann durch nationale Regulierungsbehörden über verschiedene Hebel unterstützt werden. Die französische Regulierungsbehörde Arcep führt aktuell öffentliche Konsultationen zur Definition der Teilnehmeranschlussmärkte durch, die auch Fragen nach den Rahmenbedingungen zum Umbau der Netze einschließen. WIK hat das bisherige regulatorische Vorgehen zur Migration in Frankreich untersucht und geprüft, sowie weitere Regulierungsinstrumente vorgeschlagen, die einen schnelleren Migrationsprozess unterstützen könnten. Außerdem werden in der Studie Alternativen aufgezeigt. Hierzu zählen Preissetzungsverfahren wie zweigeteilte Entgelte („Wedge-Pricing") ebenso wie organisatorische Maßnahmen zur Definition einer „Glasfaser Fertigstellung" und die Vorgabe von Zeitrahmen zur Umstellung der Netze und der Kupferabschaltung.

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Der Weg zu einem glasfaserbasierten Vereinigten Königreich

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Übergang zu einem glasfaserbasierten Vereinigten Königreich voranzutreiben.

Im Auftrag der BSG hat das WIK die Erfahrungen in Frankreich, Italien, Deutschland und Schweden analysiert und Faktoren identifiziert, die die Einführung von Gigabit-Diensten vorantreiben.

Wichtige Erkenntnisse mit Relevanz für die britische Industrie, politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden werden in der Studie abgeleitet. Hierzu zählen die Stärkung des Bewusstseins für die Vorzüge von Gigabitanschlüssen und die Schaffung von Anreizen zur Stärkung der Marktdurchdringung.

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