WIK-Studie zum Wettbewerb in der Plattformökonomie veröffentlicht

Digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und deren Orchestrierung in Plattformen und Ökosystemen haben zur Entstehung einer neuen Generation von Weltmarktführern geführt. Neue Möglichkeiten der Wertschöpfung für Nutzer haben dabei auch zu neuen wettbewerbsrechtlichen und gesellschaftlichen Bedenken geführt.

In dieser Studie werden diese Themen anhand einer strukturierten Literaturanalyse systematisch analysiert und zusammengefasst. Insbesondere digitale Plattformen, die u. a. auf komplexen Algorithmen und Datennutzung basieren, können dabei neue Arten von Größen- und Verbundvorteilen aufweisen und Konzentrationstendenzen verfestigen.

Neben aktuellen Ansätzen für Markt- und Dominanzbestimmungen werden eine Reihe von potentiell wettbewerbsschädigenden Praktiken und Konstellationen analysiert, wie z. B. Selbstbevorzugung, horizontale und vertikale Doppelrollen oder datengetriebene Übernahmestrategien. Dabei werden außerdem mögliche Abhilfemaßnahmen kritisch diskutiert.

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Potentiale zur Beschleunigung des Breitbandausbaus

Studie für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Der Ausbau von zukunftsfähigen mobilen und leitungsgebundenen Breitbandnetzen ist für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland von zentraler Bedeutung. Das vorliegende Gutachten für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zeigt Ansätze auf, wie der Ausbau durch die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen beschleunigt werden kann. Dafür haben wir zehn Fallbeispiele näher analysiert und Expertengespräche mit Beteiligten geführt, um Best Practice und Handlungsempfehlungen zu identifizieren, die sich auf andere Projekte übertragen lassen.

Die Best Practice Beispiele weisen darauf hin, dass die Motivation und Eigeninitiative der beteiligten Akteure auf Projektebene ein entscheidendes Element für die Beschleunigung des Netzausbaus sind. Daneben versprechen insbesondere die folgenden drei Hebel besonderes Beschleunigungspotential:

1.    Verbesserung der Kommunikation
2.    Bildung von größeren Ausbauclustern
3.    End-to-end Digitalisierung der Genehmigungsprozesse

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360-Grad-Überblick über den Digitalisierungsstand in KMU

Die aktuelle Studie „360-Grad-Überblick über den Digitalisierungsstand in KMU“ setzt sich mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung, Chancen und Hemmnissen sowie Digitalisierungsanwendungen in deutschen KMU auseinander. Die Ergebnisse zeigen, dass es noch ein erhebliches Digitalisierungspotential im Vergleich zu den (internationalen) Wettbewerbern gibt, den die KMU jedoch erkannt haben. Damit die KMU Digitalisierungsprojekte umsetzen, erscheinen einige Ansätze besonders geeignet:

  •  Vernetzung zwischen KMU und das Herausstellen positiver Beispiele

  • Fördern der Akzeptanz der Mitarbeitenden und Führungskräfte: Hierbei helfen z.B. eine transparente interne Kommunikation oder das Einbinden einflussreicher Mitarbeitender („Influencer“)

  • Die Bedeutung der digitalen Transformation im Fachkräftenmangel muss auch den Unternehmen bewusst sein: Fachkräfte empfinden digitale und damit moderner wahrgenommene Unternehmen als attraktivere Arbeitgeber.

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Die Grundzüge von 6G

Die Erwartung ist, dass der zukünftige Mobilfunkstandard 6G im kommenden Jahrzehnt eine neue Ära einleiten wird, bei der Milliarden von Dingen und Menschen eine Vielzahl an digitalen Informationen erzeugen und kommunizieren werden. Die Studie gibt einen Überblick über die kürzlich begonnenen 6G-Forschungsaktivitäten in Europa und der Welt.

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IoT für KMU – Potentiale und Herausforderungen

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten rund um Track & Trace und Remote Monitoring

IoT kann dazu dienen, Geschäftsprozesse zu optimieren, vorhandene Produkte und Dienstleistungen zu erweitern oder komplett neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Potentiale für KMU stehen im Vordergrund der Kurzstudie und werden anhand von fünf ausgewählten Praxisbeispielen veranschaulicht. Darüber hinaus werden Herausforderungen der Implementierung und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für KMU knapp erörtert.

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Wie schneiden deutsche TK-Unternehmen im europäischen Vergleich ab?

Studie des WIK untersucht Bilanz-, GuV- und Kapitalmarktdaten

In dieser Kurzstudie werden Kennzahlen aus der Finanzberichterstattung der börsennotierten deutschen und europäischen Telekommunikationsunternehmen ausgewertet, verglichen und analysiert. Darüber hinaus werden die Kapitalmarktperformance und die Börsenbewertung über Multiples miteinander verglichen.

Es zeigt sich, dass es keine Hinweise auf strukturelle Unterschiede zwischen deutschen und europäischen Unternehmen gibt, sehr wohl jedoch bei den verschiedenen Geschäftsmodellen. Hier fallen insbesondere die positive Kapitalmarktentwicklung und damit verbunden die hohen Multiples bei Wholesale-only Anbietern auf.

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Preisdifferenzierung bei leitungsgebundenen Breitbandprodukten

Deutliche Preisunterschiede zwischen nationalen und Anbietern mit Fokus auf den ländlichen Raum

Basierend auf einer Erhebung der Double-Play-Angebote (Internet + Telefon) von 96 Festnetzanbietern in Deutschland hat das WIK die Produktgestaltung und Preissetzung für verschiedene Technologien und Bandbreiten unter besonderer Beachtung der regionalen Vermarktungsschwerpunkte der verschiedenen Breitbandanbieter untersucht.

Hieraus lassen sich spannende Erkenntnisse über die aktuelle Angebotslandschaft ableiten: Anbieter mit einem Fokus auf ländlichen Regionen können häufig deutliche Preisaufschläge gegenüber national tätigen Breitbandanbietern realisieren. Ein Großteil der Anbieter, die sowohl xDSL- als auch FTTB/H-Anschlüsse in ihrem Portfolio haben, nimmt bei Produkten mit gleichen Bandbreiten keine Preisdifferenzierung nach Technologie vor. Schließlich fällt auf, dass eine erhebliche Anzahl der Anbieter, die ihre Tarife über potentiell gigabitfähige Technologie (FTTB/H, Kabel) realisieren, keine Gigabitprodukte vermarktet.

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Kurzstudie „Erfolgsfaktoren für lokale Online-Marktplätze“ veröffentlicht

Lokale Online-Marktplätze sind eine unter vielen Möglichkeiten, den lokalen Handel zu fördern. Ihre Anzahl ist in den letzten Jahren, und insbesondere seit dem Beginn der Corona-Pandemie, deutlich gewachsen. Mit Blick auf den Erfolg der einzelnen Initiativen werden jedoch große Unterschiede offenbar. Eine erste Kurzstudie aus November 2021 zu diesem Thema beleuchtet ausgewählte Fallbeispiele von erfolgreichen lokalen Online-Marktplätzen. Die vorliegende Studie stellt die Herausforderungen für die beschriebenen Marktplätze heraus und fasst die Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb zusammen. Im Fokus stehen dabei die Erfolgsfaktoren: Projektmanagement für einen lebendigen Marktplatz, Digitalisierung von Produkten und Prozessen, lokale Bekanntheit des Online-Marktplatzes sowie integrierte lokale Zustellung.

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Kurzstudie zur Rolle alternativer Briefdienste im wachsenden Onlinehandel

Fünf Fallbeispiele zu Strategien und Herausforderungen alternativer Briefdienste

Auch alternative Briefdienste können vom wachsenden Onlinehandel profitieren: als Kooperationspartner von Paketdiensten und Online-Marktplätzen, durch das Angebot von Mehrwertdiensten und die Zustellung briefkastengängiger Warensendungen. Allerdings können sie ihren Kunden kein deutschlandweites Zustellangebot für kleine Warensendungen zu wettbewerbsfähigen Preisen machen. Es fehlt ihnen an geeigneten Zustellpartnern und gemeinsamen Standards sowie an geeigneten Zugangsmöglichkeiten zu vergleichbaren Geschäftskundenprodukten der Deutschen Post.

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Untersuchung zur Akzeptanz von IT-Sicherheitszertifikaten bei KMU

WIK-Studie Vertrauen in Datenverarbeitung veröffentlicht

Unternehmen stärken mit einem Siegel oder Zertifikat das Vertrauen von Kunden in ihre Produkte und Dienstleistungen. Dies bestätigt ein angemessenes IT-Sicherheitsniveau beim Unternehmen. Allerdings stehen aufwändige und kostenintensive Zertifizierungen neben Gütezeichen mit auf den ersten Blick nicht erkennbarer Aussagekraft. Ohne intensive Recherche ist es oft nicht möglich zu beurteilen, ob das Siegel oder Zertifikat den Ansprüchen eines KMU genügt.

Die WIK-Studie identifiziert 49 Siegel und Zertifizierungen, die für KMU potenziell relevant sind. Sie analysiert die Herausgeber, Prüfgegenstände, Kosten sowie die Akzeptanz der Zertifikate. Außerdem werden die Qualitätsinfrastruktur in Deutschland und Alternativen zu Zertifizierungen wie GAIA-X betrachtet.

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Experimentelle Evidenz zu Ad-Blocking und der Informationsgewinnung von Nutzern

Technologien zur Vermeidung von Werbung, wie z. B. Ad-Blocking, verzeichnen in den letzten Jahren starke Wachstumsraten. Auswirkungen solcher Softwarelösungen auf das tatsächliche Verbraucherverhalten sind jedoch weitestgehend unerforscht. Mit Hilfe eines online Laborexperiments liefert diese Studie erste Evidenz für die Auswirkungen von Ad-Blocking auf die Fähigkeit von Internetnutzern zur Informationsgewinnung. Die Studie findet heraus, dass Ad-Blocking zu einer erhöhten Lesezeit führt und wohlfahrtssteigernd wirkt, indem ineffiziente Suchvorgänge reduziert werden. Außerdem induziert Ad-Blocking, dass die Verweildauer der Nutzer auf Webseiten elastischer auf die erfahrene Intensität von Werbung reagiert, was zu einer Intensivierung des Wettbewerbs zwischen Webseiten spricht. Die Ergebnisse bieten neue Einblicke in die Wirkungsweise von Ad-Blocking und informieren so die aktuelle Debatte über mögliche Ad-Tech-Regulierungen in DMA und DSA.

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WIK-Studie zu Künstlicher Intelligenz im Mittelstand veröffentlicht

Künstliche Intelligenz (KI) hält in immer mehr Unternehmensbereichen Einzug. Mehr als 30% der Unternehmen einer Befragung des Branchenverbandes Bitkom geben an, dass sie aktuell KI einsetzen, planen einzusetzen oder zumindest in Erwägung ziehen einzusetzen. Für knapp zwei Drittel der Unternehmen ist die Anwendung von KI aber nach wie vor nicht auf der Agenda.

Das Ziel der Studie war zu klären, welche Möglichkeiten bestehen, um KMU bei der Implementierung und Nutzung von KI, insbesondere in Hinblick auf die notwendigen Daten, zu fördern. Es zeigt sich, dass das Themenfeld der Datenverfügbarkeit nicht isoliert betrachtet werden kann und eine Verankerung und Sensibilisierung für dieses Thema in sämtlichen Unternehmensbereichen erforderlich ist.

Basis der Studie sind eine explorative Online-Befragung von KMU und IHK-Beratern mit einem Schwerpunkt auf der Datenverfügbarkeit im Rahmen von KI-Anwendungen, eine Analyse verfügbarer Fallstudien sowie validierender Experteninterviews.

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Mittelstand-Digital Spotlight: Cloud & KI

Begleitforschung am WIK organisiert dreiteilige Webinar-Reihe für KMU

Unter dem Titel „Mittelstand-Digital Spotlight: Cloud & KI“, setzt die Begleitforschung des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“ die „Spotlight“ - Webinar-Reihe fort. In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe geben die Expertinnen und Experten der Zentren des Netzwerks gemeinsam mit Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) einen Einblick in die Nutzung der Technologien Cloud und Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelstand. Im Anschluss an jeden der drei Termine besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.

Die Webinar-Reihe greift in jedem der vorgesehenen Termine einen anderen Themenschwerpunkt auf, der im Zusammenhang mit dem Einsatz von Cloud und KI im Mittelstand steht. Nachdem zunächst die Cloud-Technologie tiefergehend thematisiert wird, werden danach auch Synergiepotenziale des gemeinsamen Einsatzes beider Technologien beleuchtet. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Termine der dreiteiligen Webinar-Reihe:

  • Mi, 27.04.22, 16:00 – 17:30 Uhr: Cloud Computing – Sorgenkind oder Erfolgsfaktor für KMU?

  • Mi, 04.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr: Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Aspekte der Nutzung von Cloud & KI

  • Mi, 11.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr: Cloud & KI – Dreamteam oder Zweckgemeinschaft?

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