WIK Diskussionsbeiträge jetzt zum kostenlosen Download

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WIK Newsletter Nr. 118, März 2020

Der neue WIK Newsletter steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Neben Beiträgen aus der laufenden Arbeit des WIK enthält er aus aktuellem Anlass zu Beginn einen Beitrag zum Thema „Corona als Akzelerator der Digitalisierung“.

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SDN/NFV und ihre Auswirkungen auf die Kosten von Mobilfunk und Festnetz

Neue Technologien ermöglichen einfachere Netzsteuerung und neue Produkte

Die Einführung von SDN/NFV stellt die nächste Entwicklungsstufe unserer Mobil- und Festnetze dar. In einem Diskussionsbeitrag erörtert das WIK, was diese neuen Technologien für den Betrieb bedeuten und wie Kosten sich reduzieren lassen. Hauptmerkmal von SDN/NFV ist eine softwarebasierte Netzsteuerung von zentraler Stelle. Anstelle einer Architektur, die Verkehr von Knoten zu Knoten leitet, wird der Verkehrsstrom als Ganzes gelenkt werden können. Dabei werden intelligente Netzeinrichtungen der Knoten durch virtuelle Maschinen ersetzt, sog. „White Boxes“. Eine solche zentralisierte Steuerung ermöglicht es, Ressourcen besser auszunutzen und kann sprungfixe Kosten vermeiden. Es bleibt zu erwarten, dass sich so gewonnene Kostenvorteile des Netzbetriebs auf die Vorleistungsprodukte umlegen lassen werden. Daher analysiert dieser Diskussionsbeitrag die Implikationen von SDN/NFV für die Kostenstrukturen für Mobil- und Festnetze sowie für die darauf basierenden Vorleistungsentgelte.

Durch die softwarebasierte Steuerung werden neue Eigenschaften wie das Network Slicing an Bedeutung gewinnen, was die Einführung gänzlich neuer Vorleistungsprodukte denkbar macht, wie etwa die Echtzeiteinrichtung von Mietleitungen. Der Diskussionsbeitrag illustriert auf Basis erster Fallbeispiele das Potenzial von SDN/NFV.

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Replizierbarkeit von NGA-Anschlüssen im Rahmen des Art. 61 Abs. 3 EKEK

Mit Hilfe des vom WIK entwickelten NGA-Modells lassen sich Anhaltspunkte dafür gewinnen, ob und in welchem Maß im Rahmen der Anwendung des Art. 61 Abs. 3 EKEK an verschiedenen Zugangspunkten eine Replizierbarkeit des Netzes möglich ist. Dabei spielt insbesondere die Besiedlungsdichte bzw. Teilnehmerdichte für die Replizierbarkeit von Netzinfrastrukturen eine wesentliche Rolle, die im NGA-Modell durch die Betrachtung von zwanzig Clustern abgebildet ist. Die Analysen zeigen, dass es für Wettbewerber nicht profitabel ist, neben einem bereits vorhandenen FTTH-Netz ein weiteres, zusätzliches Glasfasernetz bis zum Zugangspunkt im oder am Gebäude auszubauen. Ein paralleler Ausbau von zwei Glasfasernetzen bis zum Endkunden ist in allen Clustern unprofitabel. Dagegen kann ein paralleler Ausbau bis zum KVz mit der Nutzung eines Vorproduktes ab dem KVz in bestimmten Fällen (bspw. in Clustern mit hoher Teilnehmerdichte) für Wettbewerber profitabel sein, solange der Marktanteil des bereits existierenden Infrastrukturanbieters nicht zu hoch ist. Ein Zugang am MPoP ist gegenüber einem Zugang am KVz in der Regel profitabler für Wettbewerber, insbesondere weil die Investitionskosten für einen Wettbewerber gegenüber einem Ausbau bis zum KVz im Durchschnitt um rund 50% geringer sind und mehr Teilnehmer erreicht werden können. Die Modellberechnungen geben insoweit Anhaltspunkte über die Reichweite des künftigen Infrastrukturwettbewerbs. Bei der Anwendung von Art. 61 Abs. 3 EKEK wird es auf eine Einzelfallprüfung mit der Abwägung unterschiedlicher Regulierungsziele ankommen.

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Strategische Ausrichtung bedeutender Internetplattformen

Google, Apple, Facebook und Amazon stehen derzeit häufig im Fokus der öffentlichen Debatte. Sie agieren global und weiten ihr Geschäft kontinuierlich und massiv, auch über die ursprünglichen Geschäftsfelder hinaus, aus. WIK hat die strategische Diversifikation der Konzerne untersucht und dabei sowohl die Akquisitionen als auch die Patente eingehend betrachtet. Als zukünftige strategisch bedeutende Bereiche konnten insbesondere die Entwicklungen im Bereich der Sprachassistenz sowie der Virtual und Augmented Reality identifiziert werden. Diese wurden ebenfalls eingehend in Augenschein genommen.

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Wie können ländliche Postfilialen erhalten werden?

WIK-Consult unterstützt Analyse des USPS OIG mit internationalem Benchmark

Die amerikanische Post (USPS) steht, wie viele internationale Postunternehmen, vor ähnlichen Herausforderungen, wenn es um die Versorgung der ländlichen Bevölkerung geht. Das USPS Office of the Inspector General (OIG) hat in seinem White Paper untersucht, wie andere Postunternehmen sich im ländlichen Raum engagieren und wie sie die Rentabilität ihrer Postfilialen fördern. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse und Best Practices des internationalen Benchmarks auf USPS anzuwenden. Der Benchmark umfasst nationale Postunternehmen und ihre Filialnetze in sechs Ländern (Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Schweden und dem Vereinigten Königreich). Die Studie beschreibt neben den regulatorischen Anforderungen in den jeweiligen Ländern Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Umsatzgenerierung im ländlichen Filialnetz.

WIK-Consult unterstützte die Analyse des USPS OIG mit einer Studie über Strategien internationaler Postunternehmen im ländlichen Raum.

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Status quo der Abschaltung der Kupfernetze in der EU

Welche Lehren können für Deutschland gezogen werden?

Mit dem Ausbau neuer FTTB/H-Netze entstehen für Incumbents Anreize, ihre Kupfernetze abzuschalten und dadurch Synergien und Effizienzen zu nutzen. In Estland, Norwegen, Spanien und Schweden haben die Incumbents bereits mit einer weitreichenden Abschaltung ihrer Kupfernetze begonnen. Die Abschaltung kann jedoch Implikationen für Wettbewerb und Verbraucherinteressen haben, so dass regulatorische Maßnahmen erforderlich sein können. Der vorliegende Diskussionsbeitrag gibt auf Basis einer EU-weiten Befragung einen Überblick über den Status-Quo in sämtlichen Mitgliedsstaaten.

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Kupfer-Glasfaser Migration

Migration mit Zwischenschritten erhöht Kosten und verzögert Ausbau

Eine FTTH Infrastruktur ist langfristig die einzige zukunftssichere Netzstruktur. Der Weg dorthin kann über technische Zwischenschritte wie FTTC Vectoring, FTTS mit G.fast, FTTB mit einer Punkt-zu-Multipunkt oder einer Punkt-zu-Punkt Glasfasertopologie erfolgen. Eine Ausbaukette über mehrere Schritte hinweg benötigt jedoch über die Zeit insgesamt mehr Investitionen und verursacht versunkene Investitionen, die die benötigten Investitionen und ggf. den Subventionsbedarf deutlich erhöhen. Am Beispiel Deutschlands werden mit Hilfe des WIK-NGA Modells die erforderlichen Investitionen über verschiedene Innovationspfade unter Berücksichtigung der wiederverwendbaren Teile der Vorgängerausbauten sowie die Restwertabschreibungen bei unterschiedlichen Innovationszyklen beziffert. Im Hinblick auf das europäische Gigabit Ausbauziel 2030 sind mehrstufige Migrationen zeitlich kaum noch realistisch.

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