wik news Dezember 2015

Bettertainment - Wirtschaftliche Bedeutung und Potenziale im Einklang mit Verbraucher-, Daten- und Jugendschutz

WIK-Consult Studie für den DVTM

Verzerrungen, Unsicherheiten und Defizite im Verbraucher-, Daten- und Jugendschutz prägen heute den Online-Glückspielmarkt in Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat die WIK-Consult GmbH im Auftrag des deutschen Verbands für Telekommunikation und Medien (DVTM) eine Studie zum Bettertainment durchgeführt. Die Studie zeigt, dass ein marktwirtschaftlich zielorientiertes Regulierungsmodell begleitet durch strikte Verbraucher-, Jugend- und Datenschutzvorschriften der Fortsetzung der heutigen Regulierung in Deutschland überlegen ist.

Mehr

Quantitative Auswirkungen variabler Stromtarife auf die Stromkosten von Haushalten

WIK Studie für Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) im Auftrag des vzbv untersucht die Auswirkungen der Einführung variabler Tarife im Haushaltskundenbereich. Das Ergebnis: Für die meisten Verbraucher lohnt sich der Umstieg auf variable Stromtarife finanziell nicht. Dadurch, dass intelligente Messsysteme teuer sind und den Verbrauchern angelastet werden, zahlen bestimmte Verbrauchergruppen mehr als bisher.

Mehr

Zur Marktabgrenzung bei Kurier-, Paket- und Expressdiensten

WIK Diskussionsbeitrag von C. M. Bender, A. Dieke, P. Junk

Große Teile der KEP-Branche gelten als Oligopole angesehen und verfügbare Daten über Marktanteile legen nahe, dass sich mehrere Anbieter zumindest an der Grenze der Marktbeherrschung befinden. Vor diesem Hintergrund kommt der Marktabgrenzung zentrale Bedeutung für die Regulierung und Wettbewerbskontrolle zu. Eine neue Studie des WIK diskutiert Ansätze für die Abgrenzung von Produktmärkten in der deutschen KEP-Branche und gibt Empfehlungen an Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden.

Mehr

Betreibervorauswahl: Bedeutung für den deutschen TK-Markt und Zukunftsperspektiven

Neue WIK-Consult Studie

Die BNetzA steht derzeit vor der Entscheidung, ob eine ex-ante Regulierung der Zusammenschaltungsleistung für Betreibervorauswahl weiterhin angezeigt ist. Die Studie zeigt in diesem Zusammenhang die Bedeutung und Notwendigkeit einer Fortsetzung der ex-ante Regulierung des Verbindungsaufbaus (siehe z.B. Preisvergleich der Preise der TDG mit den fünf günstigsten Call-by-Call Anbietern in Deutschland).

Mehr

Review of the Open Internet Codes

Die Broadband Stakeholder Group (BSG) publiziert WIK Studie zur Weiterentwicklung der Open Internet Codes

Unsere Studie zeigt die positiven Akzente, die die Selbstregulierung in Großbritannien zusätzlich zur neuen EU-Regulierung setzt und dass die beiden Codes zur Selbstregulierung - UK Open Internet and Traffic Management Codes of Practice – seit ihrer Einführung in den Jahren 2011 und 2012 die gewünschten Ziele erreicht haben. Ebenso konnten wir zeigen, dass die Codes zusätzlich zur Regulierung zum Open Internet positive Akzente setzen, da sie in einigen Bereichen deutlich über die Bestimmungen der Regulierung hinaus gehen.

Mehr

Kosten-Wirksamkeits-Analyse von Organisationsmodellen des Messwesens in Stromverteilnetzen in der Schweiz

WIK Studie für das Bundesamt für Energie (BFE)

WIK hat im Auftrag des Bundesamt für Energie (BFE), Schweiz eine Studie zur Reorganisation bzw. Liberalisierung des Messwesens in der Schweiz erstellt. Dazu wurden eine schweizweite Umfrage sowie umfangreiche qualitative und quantitative Analysen durchgeführt. Im Ergebnis empfiehlt die Studie eine Öffnung des Messwesens für größere Verbraucher und Produzenten. Das BFE nutzt sie als Grundlage für seine Empfehlung zur Reorganisation des Marktes.

Mehr

Inkrementelle Kosten des Schienennetzes im Hunter Valley in Australien

Der australische Regulierer ACCC veröffentlicht WIK-Consult Studie

ARTC, die Staatliche Eisenbahn-Netzgesellschaft in Australien betreibt ein Schienennetz im Hunter Valley, einem bedeutenden Kohleabbaugebiet. Das Schienennetz wird fast ausschließlich von Minenbetreibern genutzt, die Kohle von ihren Minen zum Hafen in Newcastle (New South Wales) transportieren. Der Zugang zum Schienennetz wird von der Regulierungsbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) überwacht und ARTC muss in jährlichen Bericht der ACCC nachweisen, dass die Trassenpreise den regulatorischen Vorgaben zur Kostendeckung entsprechen. Im Auftrag der ACCC hat WIK-Consult überprüft, wie ARTC Kosten auf einzelne Abschnitte des Schienennetzes zurechnet, und damit die Entgelte für die Minenbetreiber bestimmt. Der Bericht wurde von WIK-Consult mit Unterstützung durch Ingenieure des TÜV Rheinland erstellt. Er stellt ein Modell zur Bestimmung inkrementeller Kosten vor und kommt zum Ergebnis, dass ARTC die inkrementellen Kosten der Schienennutzung erheblich unterschätzt hat. Der Bericht gibt Empfehlungen zur Kostenzurechnung durch ARTC. Auf Grundlage der Studie hat ACCC vorgeschlagen, dass ARTC die Zugangsentgelte für das Jahr 2013 für eine Gruppe von Minenbetreiber um insgesamt 12 Mio. A$ (ca. 8 Mi. €) senken soll.

Mehr

Ansätze zu einer effizienzorientierten Gestaltung der Frequenznutzungsgebühren

WIK Diskussionsbeitrag von L. Nett, S. Lucidi, U. Stumpf

Frequenznutzungsgebühren wurden historisch erhoben, um die administrativen Kosten des Frequenzmanagements zu decken. Moderne Ansätze modulieren Frequenznutzungsgebühren, um Anreize für eine effiziente Nutzung des Frequenz- spektrums zu setzen, insbesondere in Bändern, in denen die Nachfrage das Angebot an Spektrum übersteigt. Das WIK hat einen Forschungsbericht publiziert über neue Ansätze in ausgewählten Ländern sowie Schlussfolgerungen für Deutschland.

Mehr

© WIK 2022 | Impressum