wik news März 2016

Sehr gute Versorgung mit Postdiensten in Deutschland

Studie von WIK-Consult und TÜV Rheinland untersucht Paketshops und Briefkästen

Die Auswertung der Standortdaten von Filialen bzw. Paketshops und Briefkästen der größten deutschen Brief- und Paketdienstleister im Auftag des BMWi belegt: Die Versorgung von privaten Haushalten mit Postdienstleistungen ist flächendeckend auf sehr hohem Niveau. So betrug im Jahr 2015 die durchschnittliche Entfernung von Haushalten zum nächsten Paketshop 725 m und nur 275 m zum nächsten Briefkasten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl von Paketshops um 7,5%.

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Wie können die Kosten beim FTTB/H-Ausbau gesenkt werden?

WIK-Consult berät BMVI beim DigiNetz-Gesetz

Welche Entgelte sollen Unternehmen, die hochleistungsfähige Breitbandnetze ausbauen, für die Mitnutzung anderer Infrastrukturen zahlen? Zu dieser Frage hat WIK für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in einer Studie Preisbildungsprinzipien und Kostenmaßstäbe erarbeitet, die in die Umsetzung der EU-Kostensenkungsdirektive in das nationale DigiNetz-Gesetz Eingang gefunden haben.

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Entgelte für den Netzzugang zu staatlich geförderter Breitband-Infrastruktur

WIK Diskussionsbeitrag Nr. 405

Unternehmen, die staatliche Hilfe beim Breitbandausbau in Anspruch nehmen, sind nach dem Beihilferegeln verpflichtet, umfassende Zugangsberechtigungen für Dritte sicherzustellen. Welche Entgelte können sie für die Mitnutzung ihrer Infrastruktur verlangen? Der Beitrag analysiert schwerpunktmäßig alternative Möglichkeiten der Preissetzung für Zugangsvorleistungsprodukte und bewertet diese.

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WIK-Consult entwickelt Preis-Kosten-Scheren (PKS)-Modelle für die belgische Regulierungsbehörde (BIPT)

Erstmals wird von Seiten des WIK ein PKS-Test für Vorleistungsprodukte von Kabelnetzbetreibern entwickelt. Hintergrund ist, dass BIPT den Telekommunikationsbetreiber Proximus (vorher Belgacom) und die Kabelnetzbetreiber Nethuys, Brutelé und Telenet als Betreiber mit beträchtlicher Marktmacht in Markt 5 (Breitbandzugang) identifiziert hat. In Markt 6 (Mietleitungen) verfügt Proximus nach Einschätzung von BIPT ebenfalls über beträchtliche Marktmacht. Neben der Verpflichtung zur Bereitstellung eines Vorleistungsproduktes besteht auch die Auflage, dass keine Preis-Kosten-Schere vorliegt. Um das überprüfen zu können, ist WIK-Consult beauftragt worden, Prinzipien für PKS-Tests in Belgien zu formulieren und die dazu durchgeführte Konsultation auszuwerten. Zudem hat WIK-Consult für die jeweiligen Geschäftsmodelle, die einer Überprüfung unterliegen, entsprechende PKS-Modelle entwickelt.

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Die Bedeutung von TAL-Preisen für den Aufbau von NGA

WIK Diskussionsbeitrag Nr. 404

Sollte der regulierte Preis für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) hoch sein, um FTTB/H Investitionen zu fördern, oder sollte er besser möglichst niedrig sein? WIK untersucht konkurrierende Hypothesen über den Einfluss von TAL-Preisen auf Investitionen in moderne NGA-Netzwerke. Der ökonometrische Test auf Basis eines unbalancierten Paneldatensatzes für 27 EU Länder zeigt einen nicht linearen umgedreht u-förmigen Zusammenhang. Bei niedrigen TAL-Preisen zeigen sich bis zu einem Scheitelpunkt positive Investitionsanreize. Danach wird der Einfluss negativ. Die Studie macht auch Aussagen zur Lage des Scheitelpunkts.

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Workshop zur Breitbandversorgung von KMU am 22. Februar 2016 im BMWi in Bonn

Erste Ergebnisse der vom BMWi beauftragten Studie „Markt- und Nut-zungsanalyse von hochbitratigen TK-Diensten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland“

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht hat die gewerbliche Breitbandnutzung, insbesondere durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), eine besondere Relevanz. Es steht außer Frage, dass der intelligente Einsatz von modernen IKT erheblich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU beitragen kann. Gleichzeitig weisen zahlreiche Erhebungen darauf hin, dass die tatsächliche Nutzung durch KMU in Deutschland noch vergleichsweise gering ist. Im Rahmen des Workshops wurden erste Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert.

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WIK - verlässlicher Partner der EU-Kommission: Auch in Fragen der Frequenzpolitik

Frequenzallokation und ihre Harmonisierung wird in den kommenden Jahren sicherlich Schwerpunkt der europäischen Politik sein. Viele Fragen des mobilen Breitbands, von M2M oder des Internet of Things sind ohne angemessene Frequenzpolitik nicht zu beantworten. Die EU-Kommission hat nun ein von WIK geleitetes Konsortium für einen weiteren Rahmenvertrag ausgewählt, um sie künftig bei der Konzeption und Evaluierung in Fragen des Spektrummanagements zu beraten. Damit bestätigt sie ihr Vertrauen in die Kompetenz und Verlässlichkeit des WIK und seiner Partner.

Entwicklungen im internationalen Mobile Roaming unter besonderer Berücksichtigung struktureller Lösungen

Analyse der regulatorischen Rahmenbedingungen, Preise und wettbewerblichen Aspekte

Die Roaming- Regulierung hat zu signifikanten Preissenkungen geführt, konnte jedoch keine Wettbewerbsdynamik bewirken. Dies sollte sich mit den in 2012 eingeführten „strukturellen Lösungen" ändern. Bereits ein Jahr später kam es unerwartet zu einem Kurswechsel der Europäischen Kommission, welcher den strukturellen Lösungen ihre Grundlage entzog. Die ökonomische Analyse struktureller Lösungen sowie ihr Scheitern stehen im Fokus der Studie.

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