wik news Mai 2016

Ofcom veröffentlicht Vorschläge zur künftigen Ausrichtung der Postregulierung in Großbritannien

WIK-Consult Gutachten zu Royal Mails Plankosten ist (eine) Grundlage der Vorschläge von Ofcom

Royal Mail hat in der Vergangenheit zwar viel erreicht, aber die Pläne des Unternehmens für Effizienzsteigerungen in der Zustellung sind vergleichsweise wenig ambitioniert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue WIK-Consult Studie. Im Auftrag von Ofcom hatte WIK-Consult Royal Mails Geschäftsplan mit Blick auf Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im regulierten Bereich analysiert. WIK-Consult bewertete Royal Mails Initiativen im Vergleich zu sechs anderen Unternehmen: Deutsche Post, PostNord (Dänemark und Schweden), La Poste, PostNL und USPS.

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WIK-Consult organisierte Stakeholder Workshop zur Überarbeitung des Telekommunikations-Regulierungsrahmes

Spektrum, Nummern und Verbraucherschutz im Fokus

WIK-Consult führt zusammen mit Cullen International und der Universität Namur für die Europäische Kommission eine Studie über "Substantive issues for review in the areas of market entry, management of scarce resources and general end-user issues" durch.

WIK organisierte am 2. Mai einen Stakeholder Workshop in Brüssel, um Feedback von den betroffenen Institutionen und Unternehmen zu den Zwischenergebnissen der Studie zu bekommen. Es wurden geeignete Mechanismen diskutiert, um dynamischen Wettbewerb und Investitionen in schnelle Breitbandnetze zu fördern und die Rechte der Verbraucher zu schützen.

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Wohlfahrtsökonomische Effekte einer Pure LRIC-Regulierung von Terminierungsentgelten

Hat die Regulierung der Mobilfunkterminierungsentgelte nach dem Pure LRIC-Ansatz die Erwartungen der EU-Kommission erfüllt?

Die Studie untersucht empirisch anhand der Entwicklung von Sprachverkehrsmengen im Mobilfunk und zwischen Festnetz und Mobilfunk, zu welchen Veränderungen der Rückgang der Mobilterminierungsentgelte durch die Implementierung des Pure LRIC-Kostenansatzes geführt hat. Die Analyse zeigt, dass der Rückgang der Mobilterminierungsentgelte mit einer Reihe von Veränderungen der On-net/Off-net-Verkehrs(un)gleichgewichte und der Festnetz-zu-Mobil-Sprachverbindungen einhergeht. Allerdings sind nur schwache Auswirkungen auf die tatsächliche Gesamtnachfrage feststellbar. Die Implementierung des LRIC-Kostenansatzes könnte mithin Verteilungseffekte für die Verkehrsströme innerhalb der Mobilfunknetze und zwischen den Fest- und Mobilfunknetzen bewirkt haben; jedoch bleibt der Gesamteffekt im Hinblick auf die Nachfragemengen nahezu unverändert.

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WIK: Auch in Fragen der audiovisuellen Medien Partner der EU-Kommission

Audiovisuelle Medien haben eine hohe Bedeutung für den Zusammenhalt in der Europäischen Union. Ihre wirtschaftliche Bedeutung wächst rasant. Die EU-Kommission hat nun ein von WIK geleitetes Konsortium für einen weiteren Rahmenvertrag ausgewählt, um sie künftig bei der Konzeption und Evaluierung ihrer Politik zu beraten. Damit bestätigt sie erneut ihr Vertrauen in die Kompetenz und Verlässlichkeit des WIK und seiner Partner.

Konzeption für eine Regulatorische Innovationszone (RIZ) im Energiesektor

Die Herausforderungen der Energiewende können oft nicht allein mit technischen Innovationen gemeistert werden. Auch regulatorische Innovationen sind erforderlich. In einer Studie für das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat das WIK zusammen mit dem Öko-Institut Freiburg ein entsprechendes Konzept erarbeitet, um neben technischen Systemen auch spezifische regulatorische Rahmenbedingungen räumlich und zeitlich begrenzt weiterzuentwickeln und zu testen.

Im Ergebnis birgt die RIZ ein hohes Potenzial zur effizienten Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen. Es findet deshalb auch Eingang in das Projektvorhaben C/sells innerhalb des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)".

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WIK von BNetzA mit Anpassung des Breitbandkostenmodells betraut

Konsultationsprozess zur Umsetzung der neuen Netzarchitektur

Vor dem Hintergrund der Einführung einer neuen Netzarchitektur muss das bestehende – von WIK-Consult entwickelte – Breitbandkostenmodell der Bundesnetzagentur an die neuen Gegebenheiten und Anforderungen angepasst werden. Konkret erfordert dies die Umsetzung der MSAN-BNG-Architektur, mit der Struktur und Umfang des Konzentrationsnetzes verändert werden.

Neben der Berücksichtigung der neuen BNG-Architektur ist gleichzeitig vorgesehen, das Breitbandkostenmodell um die Option der Kostenberechnung für die Sprachzusammenschaltung auf Basis des Pure LRIC Kostenmaßstabs zu erweitern. Der softwaretechnischen Umsetzung im Modell ist ein Konsultationsprozess vorgelagert. Die entsprechenden Konsultationsdokumente sind auf der Interseite der Bundesnetzagentur abrufbar.

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Schreibst du noch oder kommunizierst du schon?

Messengerdienste verändern das Kommunikationsverhalten, weil sie deutlich mehr Funktionen als SMS bieten. Fast die Hälfte der Konsumenten nutzt zumindest gelegentlich Messengerdienste, anstatt mit jemandem zu telefonieren (49%). Fast jeder Zehnte ist erst durch Messengerdienste zum Nachrichten schreiben gekommen (9%). Ein Diskussionsbeitrag des WIK beschäftigt sich im Detail mit diesen Veränderungen. Er kann bei Ute Schwab (u.schwab(at)wik.org) vorbestellt werden.

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