wik news September 2016

Die Bedeutung von Internet-basierten Plattformen in Deutschland

Gut 33 Mrd. Euro Umsatz und fast 61.000 Beschäftigte

Plattformen wie Google, Facebook, Amazon und Apple sind hocherfolgreich. Nicht zuletzt deshalb rücken sie immer mehr in den Blickpunkt der Politik, wie bspw. das aktuelle Grünbuch der Bundesregierung zeigt. Das WIK hat in einer Studie für das BMWi zum ersten Mal die wirtschaftliche Bedeutung solcher Plattformen beziffert. Die Top65 machen in Deutschland einen Umsatz von gut 33 Mrd. Euro. Dabei haben sie erhebliche Spillover-Effekte, denn sie ermöglichen das gezielte Finden von Informationen, schaffen Transparenz und verstärken den Wettbewerb. Dabei unterliegen sie einem dynamischen Wettbewerb nach Schumpeter.

Neben dieser Schätzung entwickelt die kürzlich veröffentlichte Studie des WIK einen Ansatz, um Internet-basierte Plattformen konsistent zu identifizieren und zu analysieren: das Data Revenue Attention Model (DRAM).

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Markt- und Nutzungsanalyse von hochbitratigen TK-Diensten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland

KMU müssen die Chancen der Digitalisierung stärker ergreifen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht hat die gewerbliche Breitbandnutzung, insbesondere durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), eine besondere Relevanz. Allerdings ist sowohl der Zugang zu als auch die tatsächliche Nutzung von Breitband im KMU-Bereich aus zahlreichen Gründen relativ gering entwickelt. Bedarfsgerechte Fördermaßnahmen für KMU könnten hier die Infrastrukturförderung sinnvoll ergänzen, so das WIK in einer Studie im Auftrag des BMWi.

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Die Rolle der Kommunen beim Breitbandausbau im ländlichen Raum

Kommunale Akteure können wichtigen Beitrag zum Breitbandausbau im ländlichen Raum leisten

Das Engagement von Kommunen im ländlichen Breitbandausbau basiert auf einem anderen Investitionskalkül als das privatwirtschaftlicher Akteure: Aufgrund der hohen Bedeutung der Breitbandversorgung für die regionale Wirtschaft und aufgrund ihrer lokalen Verbundenheit wird es beeinflusst durch Synergien bei kommunalen Infrastrukturen, längere Amortisationszeiträume und lokales Engagement zur Erzielung höherer Penetrationsraten.

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Energie und Intelligente Vernetzung: Digitalisierung der Energiewende

Netconomica 2016, 15. November 2016, Gustav Stresemann Institut Bonn

Die Konferenz bietet vor dem Hintergrund der Transformation des Energiesystems die Möglichkeit, die unterschiedlichen Perspektiven fachlich zu beleuchten und Regulierungsbedarf zu adressieren. Hochkarätige Vertreter nationaler Entscheidungsträger sowie Repräsentanten von Marktteilnehmern konnten gewonnen werden. So wird die Keynote von Herrn Peter Franke (Vizepräsident der Bundesnetzagentur) gehalten. Ferner werden u.a. Vertreter von Bitkom, Easy Smart Grids, EWE, der Hochschule Fresenius, des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, des Öko-Instituts und von SAG ihre Standpunkte und Ideen vorstellen und miteinander sowie mit dem Auditorium diskutieren.

Ökonomie und Kostenstrukturen des Glasfaserausbaus

Kosten des FTTH-Ausbaus können durch Synergien massiv gesenkt werden

Der Investitionsbedarf für ein flächendeckendes FTTH-Netz in Deutschland kann durch das Ausschöpfen von Synergiepotenzialen bei der Mitnutzung vorhandener Leerrohre und durch die Mitverlegung mit anderen Infrastrukturen stark gesenkt werden. Bei konsequenter Nutzung dieser Synergien läge der Investitionsbedarf mit ca. 45 Mrd. € deutlich niedriger als bei einer Vollerschließung ohne Berücksichtigung bereits vorhandener Infrastrukturen. In der Folge ließe sich auch der erforderliche Subventionsbedarf für den FTTH-Ausbau in Deutschland um bis zu 70% reduzieren.

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Kupfer-TAL Preise bei fallender Nachfrage und NGA-Migration

Neue WIK-Studie zur Preissetzung der Kupfer-TAL in Frankreich

Die Studie im Auftrag der französischen alternativen Festnetzbetreiber Iliad und Bouygues Telecom untersucht die Auswirkungen der in Frankreich diskutierten Preisanhebungen auf ihre Erfolgsaussichten im Hinblick auf eine Beschleunigung des Breitbandausbaus in Frankreich.

Aus den untersuchten Alternativen bevorzugt WIK einen FTTH MEA Ansatz, der regional differenziert an die gegebene Situation angepasst werden kann. Die Studienergebnisse fußen auf einer vertieften ökonomischen Analyse, gestützt von Fallstudien aus verschiedenen europäischen Ländern.

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WIK empfiehlt höhere Endvergütungen für internationale E-Commerce-Sendungen

WIK-Studie auf CERP-Treffen in Budapest vorgestellt

Zur Vorbereitung des anstehenden Kongresses des Weltpostvereins (UPU) trafen sich Ende August Vertreter der für Postregulierung zuständigen Ministerien in Europa, die im CERP – European Committee for Postal Regulation – organisiert sind. Auf dem Treffen wurden Vorschläge zur Reform des Weltpostvereins diskutiert. Das WIK präsentierte dazu Empfehlungen aus einer Studie, die die wirtschaftlichen Auswirkungen des Endvergütungssystems auf Deutschland analysiert. Aktuell führen niedrige Endvergütungen für Briefe und Päckchen aus China sowie anderen asiatischen Staaten dazu, dass asiatische Onlinehändler ihre Ware für den Besteller versandkostenfrei nach Deutschland versenden können. Zwar profitieren Verbraucher davon, die positiven Effekte werden aber durch finanzielle Einbußen bei Postdienstleistern, insbesondere der Deutschen Post, sowie Handel und Staat aufgewogen.

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Neue Netzarchitektur BNG in den WIK Festnetz Kostenmodellen

WIK passt Kostenmodelle an die Entwicklung der Netze an

Die Kostenmodelle des WIK folgen dem Bottom-up LRIC bzw. Pure LRIC Standard. Die modellierten Telekommunikationsnetze müssen dazu dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Seit 2009 wird für das Festnetz ein All-IP Netz zugrunde gelegt (NGN: Next Generation Network), das alle Dienste integriert. Ein neues Netzelement (BNG: Broadband Network Gateway) bringt wesentliche Produktivitätsverbesserungen und wurde nun in die NGN-Modellierung eingebaut. Die beschreibenden Referenzdokumente wurden von der BNetzA veröffentlicht.

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