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Strategie

Business Case Analyse Der Glasfaserausbau in Deutschland und seinen Nachbarländern erlebt aktuell einen Boom. Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten in zukunftssichere und nachhaltige Infrastrukturen. Neue Anbieter formieren sich und etablierte Telekommunikationsunternehmen rüsten ihre Netze für die Anforderungen der Zukunft auf. Das WIK unterstützt diese Akteure in vielfältiger Weise: Wir führen Potentialanalysen durch, um die Attraktivität von Ausbaugebieten auf Mikroebene zu untersuchen. Wir analysieren das regulatorische Umfeld und arbeiten die Implikationen förderpolitischer Maßnahmen heraus. Wir beurteilen konkrete Business Cases und überprüfen die Zukunftsfähigkeit und Werthaltigkeit bestehender Infrastrukturen. Wir prognostizieren zukünftige Marktentwicklungen und analysieren das Nachfrageverhalten. Hierfür setzen wir auf unserer langjährigen Erfahrung im Privatkunden-, Geschäftskunden- und Wholesalegeschäft auf, um im Rahmen der gemeinsamen Projekte für unsere Kunden wertvolle und nachhaltige Impulse zu generieren. Gesetzesfolgenabschätzungen Wir verfügen über mehr als 40 Jahre Erfahrung in regulierten Märkten. In dieser Zeit haben wir umfassendes Know-how in den Bereichen Regulierungsökonomie und Regulierungsmanagement aufgebaut. Dies umfasst vor allem unsere Kernmärkte Telekommunikation und Post als auch andere Netzindustrien. Ganz aktuell gewinnen die Themen Regulierung und Wettbewerbspolitik auch in der Plattformökonomie verstärkt an Bedeutung. Auf Basis unserer Expertise sind wir in der Lage, direkte Auswirkungen und Nebenwirkungen zu analysieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. „Wir liefern mit unserer Expertise die Basis für Ihre politischen, regulatorischen oder unternehmerischen Entscheidungen.“ Benchmarks Benchmarks sind ein wesentliches Instrument zur Beurteilung des Erfolgs von Maßnahmen, Produkten, Strategien, Prozessen oder Aktivitäten durch den Vergleich mit Wettbewerbern. Best-Practice Beispiele können identifiziert werden, um von diesen zu lernen. Benchmarks spielen sowohl in der Politik als auch in der Beratung von Unternehmen eine wichtige Rolle und finden sowohl auf nationaler Ebene als auch als Vergleich zwischen verschiedenen Ländern statt. Wir führen regelmäßig Benchmarks für öffentliche und private Kunden durch. Unsere Kunden profitieren dabei von unserer Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten im In- und Ausland, einem Netzwerk an Partnern in vielen europäischen Mitgliedsstaaten und einer Reihe von außereuropäischen Ländern sowie umfangreichen internen Datenbeständen, die regelmäßig aktualisiert werden. Wirtschaftspolitische Strategie Die digitale Transformation wird maßgeblich von Marktteilnehmer vorangetrieben und gesteuert. In netzbasierten Industrien bedarf es aber zur Absicherung von Wettbewerb und Innovationen gesetzlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen, die die Transformation flankieren. Wir konnten dabei wiederholt unsere Expertise über Netzindustrien in die Strategieentwicklung des Bundes aber auch einzelner Bundesländer einbringen. Potentialanalysen Der Markt hat bei der Errichtung von Gigabitnetzen Vorfahrt. Jedoch kann der Markt nicht jede Adresse in Deutschland mit einem Gigabitanschluss versorgen. Damit die staatliche Förderung nur dort greift, wo es Marktversagen gibt, haben wir eine Potenzialanalyse über den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau erstellt. Wir zeigen mit ökonomischen Modellberechnungen, was der Markt leisten kann und tragen so zu mehr Transparenz und Planungssicherheit im Markt bei. Transaktionen und Due Diligence Im Rahmen von Due Diligence Prüfungen wird der Transaktionsgegenstand im Detail analysiert. Dies umfasst Aspekte wie Geschäftsmodell, Strategie, Markt- und Wettbewerbsposition, die Qualität der vorhandenen Infrastrukturen, die Zukunftsfähigkeit und künftige Strategie sowie den Businessplan und Unternehmenswert. Dabei haben wir in den letzten Jahren wiederholt FTTH-Ausbauvorhaben begutachtet. Unsere Kunden profitieren dabei insbesondere von der umfangreichen Expertise zu Fragen des Marktes, des Netzausbaus sowie der institutionellen Rahmenbedingungen. Förderung Der Ausbau flächendeckender und leistungsfähiger Netzinfrastrukturen in Festnetz und Mobilfunk ist von höchster wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Um trotz unterschiedlicher Ausbaukosten und Rahmenbedingungen eine flächendeckende Erschließung zu erreichen und eine digitale Spaltung zu verhindern, engagiert sich die öffentliche Hand in angebots- und nachfrageseitigen Förderprogrammen. Wir sind in vielfältiger Hinsicht im Bereich Breitbandförderung engagiert. Wir unterstützen dabei die öffentliche Hand bei der ökonomischen Ausgestaltung und Implementierung neuer Förderprogramme auf der Angebots- und Nachfrageseite. Wir evaluieren als Gutachter die Wirksamkeit und Effizienz bestehender Programme. Darüber hinaus geben wir über Benchmark- und Best-Practice-Analysen Impulse für die laufenden Debatten mit dem Ziel, einen Beitrag für eine schnelle flächendeckende Erschließung mit gigabitfähigen Netzinfrastrukturen zu leisten. Kontakt Sie wollen mehr wissen? Senden Sie Ihre Anfrage per E-Mail an: business(at)wik.org Wissenstransfer Vielversprechende wissenschaftliche Erkenntnisse identifizieren, sinnvoll kombinieren, auf spezifische Anwendungsgebiete adaptieren sowie in verständlicher Form und Sprache einer Zielgruppe präsentieren: Diesen Wissenstransfer bieten wir an, ob für den Mittelstand während der Begleitforschung für „Mittelstand Digital“ oder für Kommunen während der Arbeit als Träger der Geschäftsstelle „Stadt.Land.Digital“. Hierbei orientieren wir uns stets eng an den Zielen und Bedarfen der Auftraggebenden, um das Wissen lösungsorientiert zu vermitteln. Veröffentlichungen
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Ökonomie

Auktionstheorie Die Auktionstheorie generiert wesentliche Erkenntnisse für das Design von Auktionen in der Praxis. Frequenzauktionen und Negativauktionen zur Versorgung weißer Flecken bei der Netzversorgung sind das Ergebnis einer detaillierten spieltheoretischen Vorabanalyse. Zur Anwendung kamen Frequenzauktionen in Deutschland seit 1996. Das WIK entwickelte das Auktionsdesign und begleitete die Regierungsbehörde für Telekommunikation und Post (heute Bundesnetzagentur) bei der Durchführung der ersten Versteigerung und allen nachfolgenden Frequenzauktionen (1999, E-GSM-Frequenzen; 2000 UMTS-Versteigerung; 2010 Digitale Dividende I; 2015 700 MHz-Frequenzen; 2019 5G-Frequenzen). Angewandte Mikroökonomie Mikroökonomische Modelle sind eine vereinfachte Darstellung der Realität, welche im Gegensatz zu empirischen Modellen immer dann ein zielführender Ansatz sind, wenn beispielsweise keine belastbaren Daten zu einem Forschungsziel vorliegen, oder nicht erhoben werden können. Mathematische Modelle bilden dazu eine Marktsituation abstrakt ab und leiten daraus Implikationen für das wirtschaftliche Verhalten der Akteure ab. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Akteure unter festgelegten Rahmenbedingungen bestimmte Zielfunktionen maximieren. Wir verwenden diese Methode im Bereich mehrseitiger Märkte, Frequenzauktionen und der Verhaltensökonomie. Bei der Analyse von Konsumentenentscheidungen in technologiegetriebenen Märkten greifen wir auch auf Modellierungsansätze aus dem Bereich Information Systems zurück. Dabei werden die Einflüsse auf menschliches Entscheidungsverhalten in Pfadmodellen abgebildet, welche mit empirischen Daten geschätzt werden können. „Wir greifen auf eine Bandbreite ökonomischer Methoden zurück und identifizieren für konkrete Fragestellungen den zielführenden methodischen Ansatz.“ Marktanalyse Wir verfügen über tiefe Markt- und Branchenkenntnisse im Bereich der Telekommunikations-, Internet-, Post- und Energiemärkte, die es fortlaufend beobachtet und regelmäßig analysiert. Von besonderem Interesse sind dabei Machtverhältnisse und die Wettbewerbsentwicklung. Zu diesem Zweck führen wir Angebots- und Nachfrageanalysen durch, erstellen Preisanalysen und nehmen internationale Benchmarkings vor. Eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Marktanalyse stellt die systematische Strukturierung und Segmentierung des Marktes und die Benennung seiner Größenverhältnisse dar. Soweit erforderlich, etwa bei der Abgrenzung von Märkten, greifen wir auf Partnerschaften mit anerkannten juristischen Experten zurück. Ziel unserer Analysen ist die Identifikation von Bereichen und Märkten, die Implikationen für die Wettbewerbs- und Regulierungspolitik bedingen und liefern entsprechende Handlungsempfehlungen. Veränderungsprozesse von Märkten begleiten wir und prägen das ökonomische Verständnis dieser in Deutschland und Europa ganz wesentlich mit. Experimentelle Wirtschaftsforschung Experimente in der Wirtschaftsforschung bieten die Möglichkeit, Erkenntnisse der volkswirtschaftlichen Theorie oder offene Fragen der Verhaltensökonomik zu untersuchen. Durch Entscheidungen von Probanden:innen in kontrollierten Bedingungen lassen sich so kausale Zusammenhänge ermitteln und Auswirkungen von existierenden oder zukünftigen wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Maßnahmen überprüfen. Experimente stellen neben dem Monitoring ein weiteres Standbein der evidenzbasierten Wirtschaftsforschung des WIK dar und wurden unter anderem in einem Working Paper im Kontext von Online Advertising und Ad-Blocking Nutzung angewendet. Kontakt Sie wollen mehr wissen? Senden Sie Ihre Anfrage per E-Mail an: business(at)wik.org Data Science und Ökonometrie Wir können auf ein breites Methodenwissen in den Bereichen Data Science und Ökonometrie zurückgreifen. Daher setzen wir je nach Forschungsziel sowohl explorative Methoden ein, um Zusammenhänge in großen Datensätzen zu identifizieren, als auch konfirmatorische Methoden, um Nachweise für vermutete kausale Zusammenhängen zu erbringen. In unsere datengetriebenen Analysen fließt dabei stets unser ausgeprägtes Domänenwissen ein, was praxisnahe Spezifikationen und damit belastbare Resultate für die Entscheidungsunterstützung sicherstellt. Für unsere Projekten stellen wir daher interdisziplinäre Teams zusammen, um die Expertise aus den Bereichen Ökonometrie, Informatik und Domänenwissen gewinnbringend zu kombinieren. Neben klassischen statistischen Verfahren wie Regressions- und Paneldatenmodellen kommen dabei regelmäßig Verfahren wie Monte-Carlo-Simulationen, nichtlineare Modelle, Text-Mining, Data-Mining und Clusteringverfahren zum Einsatz. Veröffentlichungen
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