Zu den Hauptrednern der Veranstaltung gehören:
- Anthony Whelan, Generaldirektor der GD Wettbewerb, Europäische Kommission
- Agustin Reyna, Generaldirektor des BEUC, der Organisation, die die europäischen Verbraucher vertritt
- Marko Mismas, Vorsitzender des BEREC und Direktor von Akos
- Hubert Gambs, stellvertretender Generaldirektor für digitale Transformation, Justiz und Verbraucher, GD JUST der Europäischen Kommission
- Kamila Kloc, Direktorin Digitale Dekade und Konnektivität, GD CNECT, Europäische Kommission
- Erzsebet Fitori, Executive Director, Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU)
An dem Tag, der den digitalen Plattformen und der Datenwirtschaft gewidmet ist, werden wir u. a. die folgenden Fragen erörtern:
- Wie können sich Wettbewerbspolitik und Durchsetzung an neue Trends auf den Cloud- und KI-Märkten anpassen? Welche Erfahrungen wurden bei der Umsetzung des Digital Markets Act und des Data Act gemacht? Wie könnte sich KI auf die Wertschöpfungskette auswirken? Kann ein verbesserter Zugang zu Daten und Interoperabilität es europäischen Akteuren ermöglichen, globale Marktführer herauszufordern? Sind weitere Maßnahmen erforderlich, um den Wettbewerb im Bereich Cloud Computing zu fördern?
- Wie können wir Verbraucher schützen und Kinder vor unlauteren Praktiken von Plattformen sowie den negativen Folgen der Nutzung und Verbreitung von KI bewahren? Was wurde drei Jahre nach Inkrafttreten des Digital Services Act erreicht? Lassen sich daraus allgemeine Lehren für den geplanten Digital Fairness Act ziehen? Wie wird KI die Erbringung von Dienstleistungen in Zukunft prägen? Welche Risiken wird sie mit sich bringen, und wie kann KI die Durchsetzung von Verbraucherschutzvorschriften unterstützen? Wie lassen sich Minderjährige am besten identifizieren und schützen? Sollte Europa ein Verbot von sozialen Medien für Minderjährige einführen? Sind weitere Maßnahmen erforderlich, um „Dark Patterns“ zu bekämpfen und den Verbrauchern die Kontrolle darüber zu geben, wie ihre Daten verwendet werden? Können die Vorschriften konsolidiert oder gestrafft werden? Welche Rolle könnten die Vorschläge im „Digital Omnibus“ spielen?
- Welche Optionen haben EU-Entscheidungsträger in einem Marktumfeld, das von ausländischen KI-Anbietern dominiert wird? Was sind die Auswirkungen auf Sicherheit und digitale Souveränität in Europa? Kann Europa in dieser späten Phase noch technologische Souveränität erreichen? Wo liegen die kritischen Abhängigkeiten und in welchen Bereichen ist die EU am besten positioniert, um eine Führungsrolle zu übernehmen? Kann der Eurostack als Blaupause für den Aufbau europäischer Kapazitäten dienen? Wie weit bringen uns der von der Kommission vorgeschlagene Cloud- und KI-Gesetz und das Chips-Gesetz 2 auf dem Weg zur Rückeroberung der digitalen Souveränität?
An dem Tag, der den neuesten Entwicklungen in der Telekommunikationspolitik und deren Umsetzung gewidmet ist, werden wir Fragen diskutieren wie:
- Bietet der vorgeschlagene Digital Networks Act ausreichend Ambitionen, um Glasfaser- und zukünftige Mobilfunknetze in Europa zu realisieren?
- Welche Strategien haben sich bei der Verwirklichung einer vollständigen Glasfaserabdeckung und der Abschaltung der Kupferkabel als erfolgreich erwiesen? Wie können die Bedürfnisse von Menschen in abgelegenen Gebieten und schutzbedürftigen Kunden am besten berücksichtigt werden, und welche Rolle könnten staatliche Beihilfen und der Universaldienst in Zukunft spielen?
- Welche Rolle sollte die Zugangsregulierung in einer Glasfaserumgebung spielen? Wie werden die Märkte nach der Abschaltung der Kupfernetze aussehen? Welche Rolle sollte die asymmetrische (bei beträchtlicher Marktmacht) im Vergleich zur symmetrischen Regulierung des Glasfaserzugangs in diesem Umfeld künftig spielen, und was bedeutet dies für die Empfehlung zum relevanten Markt? Wie lässt sich der Zugang zu Leitungsrohren und Masten am besten sicherstellen? Welche Erfahrungen haben Länder gemacht, die den Zugang zu Leitungsrohren und Masten im Rahmen der SMP-Regulierung und des GIA erfolgreich umgesetzt haben? Welche Auswirkungen hat dies auf die geplanten Leitlinien zum Gigabit-Infrastrukturgesetz?
- Was ist bei 5G schiefgelaufen? Was brauchen Unternehmen und Verbraucher, und warum sind die Investitionen ausgeblieben? Wie können wir sicherstellen, dass Europa von künftigen Entwicklungen im Mobilfunkbereich, einschließlich 6G, profitiert? Werden die Frequenzvorschläge im Digital Networks Act das liefern, was benötigt wird? Welche Auswirkungen könnten die von der EU vorgeschlagenen neuen Fusionsrichtlinien künftig auf die Mobilfunkmärkte und die Verbraucher haben?
- Wie kann Europa die Netzwerksicherheit gewährleisten und gleichzeitig den Wettbewerb und Investitionen in wesentliche Infrastruktur aufrechterhalten? Welche Auswirkungen hat der Cybersecurity Act 2 auf die europäischen Mobilfunkmärkte?
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