Zu den Hauptrednern der Veranstaltung gehören:
- Pilar del Castillo, Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzende der Interfraktionellen Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“ des Europäischen Parlaments, Schattenberichterstatterin für die DNA-Richtlinie
- Anthony Whelan, Generaldirektor der GD Wettbewerb, Europäische Kommission
- Nicolas Petit, Professor am Fachbereich Rechtswissenschaften der Europäischen Universität (EUI), Mitbegründer der Dynamic Competition Initiative (DCI)
- Daniela Brönstrup, Vizepräsidentin, Bundesnetzagentur
- Agustin Reyna, Generaldirektor des BEUC, der Organisation zur Vertretung der EU-Verbraucher
- Hubert Gambs, stellvertretender Generaldirektor für digitale Transformation, Justiz und Verbraucher, GD JUST der Europäischen Kommission
- Kamila Kloc, Direktorin für „Digital Decade“ und Konnektivität, GD CNECT, Europäische Kommission
- Marko Mismas, Vorsitzender des BEREC und Direktor bei Akos
- Susanne Ding, stellvertretende Generaldirektorin, Abteilung Digitale Infrastruktur im Bundesministerium für digitale Transformation und Modernisierung der Verwaltung, Deutschland
- Alexandre de Streel, wissenschaftlicher Leiter des digitalen Forschungsprogramms am CERRE und Professor für Europarecht an der Universität Namur
- Alejandra de Iturriaga Gandini, designierte BEREC-Vorsitzende für 2027, Direktorin für Telekommunikation und audiovisuelle Medien bei der CNMC
- Erzsebet Fitori, Geschäftsführerin „Smart Networks and Services“
Am ersten Tag, der den digitalen Plattformen und der Datenwirtschaft gewidmet ist, werden wir Fragen wie die folgenden erörtern:
- Wie können sich Wettbewerbspolitik und Durchsetzung an neue Trends auf den Cloud- und KI-Märkten anpassen? Welche Erfahrungen wurden bei der Umsetzung des Digital Markets Act und des Data Act gemacht? Wie könnte sich KI auf die Wertschöpfungskette auswirken? Können ein verbesserter Zugang zu Daten und Interoperabilität europäischen Akteuren ermöglichen, globale Marktführer herauszufordern? Sind weitere Maßnahmen erforderlich, um den Wettbewerb im Bereich Cloud Computing zu fördern?
- Wie können wir Verbraucher schützen und Kinder vor unlauteren Praktiken der Plattformen und den negativen Folgen der Nutzung und Verbreitung von KI bewahren? Was wurde drei Jahre nach Inkrafttreten des Digital Services Act erreicht? Lassen sich daraus allgemeine Lehren für den geplanten Digital Fairness Act ziehen? Wie wird KI die Erbringung von Dienstleistungen in Zukunft prägen? Welche Risiken wird sie mit sich bringen, und wie kann KI die Durchsetzung von Verbraucherschutzvorschriften unterstützen? Wie lassen sich Minderjährige am besten identifizieren und schützen? Sollte Europa ein Verbot von sozialen Medien für Minderjährige einführen? Sind weitere Maßnahmen erforderlich, um „Dark Patterns“ zu bekämpfen und den Verbrauchern Mitspracherecht bei der Verwendung ihrer Daten zu geben? Können die Vorschriften konsolidiert oder gestrafft werden? Welche Rolle könnten die Vorschläge im „Digital Omnibus“ spielen?
- Welche Optionen haben EU-Entscheidungsträger in einem Marktumfeld, das von ausländischen KI-Anbietern dominiert wird? Welche Auswirkungen hat dies auf Sicherheit und digitale Souveränität in Europa? Kann Europa in dieser späten Phase noch technologische Souveränität erlangen? Wo bestehen kritische Abhängigkeiten und in welchen Bereichen ist die EU am besten positioniert, um eine Führungsrolle zu übernehmen? Kann der „Eurostack“ als Blaupause für den Aufbau europäischer Kapazitäten dienen? Wie weit werden uns der von der Kommission vorgeschlagene „Cloud and AI Act“ und der „Chips Act 2“ auf dem Weg zur Rückeroberung der digitalen Souveränität bringen?
An zweiten Tag, an dem neueste Entwicklungen in der Telekommunikationspolitik und deren Umsetzung thematisiert werden, werden wir Fragen diskutieren wie:
- Bietet der vorgeschlagene Digital Networks Act ausreichend Ambitionen, um Glasfaser- und zukünftige Mobilfunknetze in Europa zu realisieren?
- Welche Strategien haben sich bei der Verwirklichung einer Glasfaserabdeckung und der Abschaltung der Kupfernetze als erfolgreich erwiesen? Wie können die Bedürfnisse von Menschen in abgelegenen Gebieten und schutzbedürftigen Kunden am besten berücksichtigt werden, und welche Rolle könnten staatliche Beihilfen und der Universaldienst in Zukunft spielen?Welche Rolle sollte die Zugangsregulierung in einer Glasfaserumgebung spielen? Wie werden die Märkte nach der Abschaltung der Kupfernetze aussehen? Welche Rolle sollte die asymmetrische (bei beträchtlicher Marktmacht) im Vergleich zur symmetrischen Regulierung des Glasfaserzugangs in diesem Umfeld künftig spielen, und was bedeutet dies für die Empfehlung zum relevanten Markt? Wie lässt sich der Zugang zu Leitungskanälen und Masten am besten sicherstellen? Welche Erfahrungen gibt es in Ländern, die den Zugang zu Leitungskanälen und Masten im Rahmen der SMP-Regulierung und des GIA erfolgreich umgesetzt haben? Welche Auswirkungen hat dies auf die geplanten Leitlinien zum Gigabit-Infrastrukturgesetz?
- Was ist bei 5G schiefgelaufen? Was brauchen Unternehmen und Verbraucher, und warum sind die Investitionen ausgeblieben? Wie können wir sicherstellen, dass Europa von zukünftigen Entwicklungen im Mobilfunkbereich, einschließlich 6G, profitiert? Werden die Frequenzvorschläge im Gesetz über digitale Netze das liefern, was benötigt wird? Welche Auswirkungen könnten die von der EU vorgeschlagenen neuen Fusionsrichtlinien künftig auf die Mobilfunkmärkte und die Verbraucher haben?
- Wie kann Europa die Netzwerksicherheit gewährleisten und gleichzeitig den Wettbewerb sowie Investitionen in wesentliche Infrastruktur aufrechterhalten? Welche Auswirkungen hat der Cybersecurity Act 2 auf die europäischen Mobilfunkmärkte?
Wir würden uns freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.