Der Glasfaserausbau in Deutschland wird von sehr unterschiedlichen Arten von Unternehmen getragen, deren Finanzierungsmöglichkeiten sich teils erheblich unterscheiden. Während große börsennotierte Unternehmen auf den Anleihenmarkt und stabile Cashflows aus bestehenden Geschäftsfeldern zurückgreifen können, sind kleinere und investorenfinanzierte Anbieter häufig auf teurere Projektfinanzierungen angewiesen. Das Schlaglicht untersucht anhand einer Modellrechnung, wie sich die daraus resultierenden Unterschiede bei den Kapitalkosten auf die Ökonomie des FTTB/H-Ausbaus auswirken.
In einem modellhaften Ausbaugebiet und auf 20 Jahre gerechnet ergibt sich konservativ geschätzt ein Delta von etwa 3 Euro pro Monat und aktivem Anschluss. Projektfinanzierte Unternehmen können diesen Wettbewerbsnachteil nur durch höhere Durchschnittsumsätze, Take-up-Raten, niedrigere Ausbaukosten und/oder geringere Margen kompensieren. Verschlechterungen bei den Finanzierungsmöglichkeiten können damit insbesondere negative Auswirkungen auf die Fertigstellung laufender Vorhaben und die Initiierung neuer Projekte von projektfinanzierten Akteuren und damit auf den Ausbauwettbewerb und die Erreichung der Breitbandziele im Gesamtmarkt haben.
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OpenAI, ChatGPT 5.5
Schlaglicht: Wie wirkt sich der Zugang zu unterschiedlichen Finanzierungsinstrumenten auf die Wirtschaftlichkeit des Glasfaserausbaus aus?
In Abhängigkeit von Größe, Geschäftsmodell, Eigentümerstrukturen und Bestandsgeschäft stehen im FTTB/H-Ausbau engagierten Unternehmen unterschiedliche Finanzierungsformen zur Verfügung. Der vorliegende Beitrag quantifiziert anhand einer Modellrechnung, wie sich die damit verbundenen Unterschiede bei den Finanzierungskosten auf die Wirtschaftlichkeit von Ausbauprojekten auswirken und welche Folgen sich daraus für Wettbewerb, Investitionen und Ausbaudynamik ergeben.