Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010 © Photo Credit: lassedesignen - stock.adobe.com

Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010

Referenzdokument zum Analytischen Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010 zur Kommentierung veröffentlicht.

Autoren: K. Hackbarth, G. Kulenkampff,  T. Plückebaum

Ende letzten Jahres beauftragte die Bundesnetzagentur das WIK mit der Erstellung eines Referenzdokumentes, welches die methodische Vorgehensweise zur Modellierung der Kosten von Breitbandnetzen beschreibt. Das Ergebnis der Projektarbeit ist nun auf der Homepage der Bundesnetzagentur zur Kommentierung veröffentlicht. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Referenzdokument „Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010" wird das WIK dieses am 9. Juni 2010 von 10.00 bis 12.00 Uhr in Raum 0.10 der Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4; 53113 Bonn präsentieren.

In Kontinuitiät der WIK-Kostenmodelle zum nationalen Verbindungsnetz, dem Teilnehmeranschlussnetz sowie dem Mobilfunknetz wird der bottom-up Kostenmodellierungsansatz auch für ein diensteintegriertes Breitbandnetz fortgeführt. Das Dokument hat zum Ziel, aufbauend auf einer durch den Kommentierungsprozess abgesicherten Modellierungsweise, der Bundesnetzagentur eine unabhängige Basis zur Durchführung von Kostenanalysen in Next Generation Networks bereitzustellen. Anwendungsfelder der Kostenmodellierung sind neben der Generierung eines umfassenden Verständnisses der Kostenzusammenhänge in Breitbandnetzen, die Ableitung effizienter Zusammenschaltungsstrukturen, Evaluierung von Kostennachweisen sowie u.a. die Bestimmung von Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung oder der Nachweis von Preis-Kosten- und Kosten-Kosten-Scheren.

Mit dem Kostenmodell soll der Bundesnetzagentur ein Analyseinstrument zum umfassenden Verständnis der Kosten von NGN-basierten Breitbandnetzen zur Verfügung gestellt werden, ohne dass eine Vorfestlegungen hinsichtlich der ggf. im Rahmen von Entgeltregulierungsentscheidungen zur Anwendung kommenden Maßgrößen erfolgt. 

Das Referenzdokument sowie die Executive Summary sind auf den Seiten der Bundesnetzagentur abrufbar. 

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